ZDF


Fast siebeneinhalb Stunden (447 Minuten) berichteten die Hauptnachrichtensendungen der vier größten Sender im deutschen Fernsehen im Oktober über die weltweite Finanzkrise und ihre Auswirkungen. Wie das Internetportal Politik-digital.de berichtet, folgten an zweiter und dritter Stelle mit weitem Abstand der Machtwechsel in der CSU (75 Minuten) und der US-Wahlkampf (65 Minuten).

Der Umfang der Berichterstattung war bei den Nachrichtensendungen sehr unterschiedlich. Mit deutlichem Vorsprung berichteten die Nachrichtenmagazine Tagesthemen (ARD) und heute-journal (ZDF) am ausführlichsten über die Finanzkrise, 227 Minuten bzw. 296 Minuten wendeten sie allein für dieses Thema auf. Rund zweieinhalb Stunden betrug die Berichterstattung bei "Tagesschau" und "heute".

Etwa die Hälfte investierten jeweils die beiden privaten Nachrichtensendungen "RTL aktuell" und "Sat.1 Nachrichten". An neun Tagen des Monats erreichte die Berichterstattung in "Tagesschau" und "heute" einen Umfang von zusammen 15 Minuten und mehr, einen Wert, den RTL und Sat.1 nur einmal annähernd erreichten.  weiter »


Der ›Spiegel‹ ist die wichtigste gedruckte Informationsquelle für Journalisten. 38,7 Prozent von 875 journalist-Lesern wählten die Hamburger im Rahmen einer Leserbefragung auf Platz eins. Die ›Süddeutsche Zeitung‹, bei der Umfrage im Jahr 2006 noch Spitzenreiter, fällt mit 30,3 Prozent auf den dritten Rang. Platz zwei sichert sich die ›FAZ‹ mit 38,3 Prozent (Mehrfachnennungen möglich).

Bei den Online-Diensten landet ›Spiegel Online‹ unangefochten und mit weitem Abstand auf Platz eins (43,5 Prozent). ›Tagesschau.de‹ bekommt auf Rang zwei lediglich 4,5 Prozent der Stimmen.

Bei den Radio- und Fernsehsendern machen die öffentlich-rechtlichen Anstalten das Rennen unter sich aus (ARD 53,1 Prozent, ZDF 44 Prozent). Die einzigen privaten Sender, die von den journalist-Lesern als Quelle genannt wurden, sind n-tv (6,3 Prozent) und N24 (3,1 Prozent). Reichweitenstarke Kanäle wie RTL und Sat.1 finden hingegen nicht statt.  weiter »

Was wissen die Deutschen von Kaisern, Königen und vom langen Weg zur Nation?

Repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für ›ZDF-History‹

Repräsentative Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für ›ZDF-History‹

Was wissen die Deutschen über die Geschichte des Landes, in dem sie leben? Was weiß man heute noch von Otto dem Großen, Friedrich Barbarossa, Luther, von der Revolution von 1848, vom Reichsgründer Bismarck?

21 Prozent der Befragten wussten, dass Otto der Große in Aachen zum König gekrönt wurde. Über die Hälfte konnte nicht sagen, welcher Krieg im Jahre 1648 mit dem "Westfälischen Frieden" beendet wurde (Dreißigjähriger Krieg). Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes "deutsch" (zum Volke gehörig) kannten nur 2 Prozent.

Die Beteiligten beim "Gang nach Canossa" (Kaiser Heinrich und Papst Gregor) konnten knapp 10 Prozent richtig nennen. Fast die Hälfte der Befragten nannte korrekterweise Otto von Bismarck auf die Frage nach dem ersten Reichskanzler des deutschen Kaiserreiches.  weiter »

Die Finanzkrise spitzt sich weltweit zu. Was bedeutet die Krise für die weltweiten Finanzmärkte und für die Weltwirtschaft? Sind die deutschen Sicherungssysteme der Banken und Versicherungen nach wie vor stabil? Immerhin hat die staatseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers im Rahmen eines Swap-Geschäfts mehr als 300 Millionen Euro überwiesen. Was ist schiefgelaufen bei der KfW? Hat der millionenschwere Verlust Folgen für die Programme der KfW-Förderbank wie Studienkredite oder Wohnraummodernisierung?

Nach Informationen des Fernsehsenders ZDF liegt die Schadenssumme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) infolge des Konkurses der US-Investmentbank Lehman Brothers insgesamt bei 550 Millionen Euro. Neben den bisher bekannten 350 Millionen Euro, die im Rahmen eines Währungsswaps am vergangenen Montagmorgen nach New York gingen, stecken weitere 200 Millionen Euro in Schuldverschreibungen.

Die KfW leiht sich weltweit 75 Milliarden Euro pro Jahr, um damit die Finanzierungen von Bauherren, Mittelstand oder Energieeinspardarlehen zu bedienen. Eingekauft wird diese Summe in 20 verschiedenen Währungen per Online-Banking. Wie bei einem Online-Girokonto waren etwa 1000 solcher Überweisungen für den 15. September 2008 programmiert. Nachdem ein Mitarbeiter die Überweisungen freigeschaltet hatte, gingen die 350 Millionen Euro an Lehman Brothers; eine Risiko-Warnliste enthielt keine Warnung.  weiter »

Journalistinnen und Journalisten in Deutschland dürfen nicht von Beugehaft und anderen staatlichen Zwangsmaßnahmen bedroht sein. Das fordert der Deutsche Journalisten-Verband zusammen mit weiteren Medienverbänden und -unternehmen in einer gemeinsamen Stellungnahme zum BKA-Gesetz, die seit dem heutigen Donnerstag dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages vorliegt.

Das Gesetz sieht weitgehende Befugnisse für das Bundeskriminalamt zur Abwehr von Terrorismus und schweren Straftaten vor. Nach dem im Gesetzentwurf enthaltenen Paragrafen 20 u kann das Bundeskriminalamt von Journalisten die Herausgabe von Recherchematerial verlangen. Dies kann mit Zwangsgeld, Redaktionsdurchsuchung und Beugehaft durchgesetzt werden. Auch gegen Journalisten gerichtete Online-Durchsuchungen sieht der Gesetzentwurf vor.

Von den Ermittlungsmaßnahmen des BKA-Gesetzes sind Journalisten nur dann ausgenommen, wenn eine Prüfung der Verhältnismäßigkeit zu ihren Gunsten ausfällt. Diese Prüfung soll nach dem Entwurf vom BKA selbst und nicht von einem unparteiischen Gericht durchgeführt werden.  weiter »

Nach Erkenntnissen des ZDF-Wirtschaftsmagazins ›Wiso‹ und des Nachrichtendienstes ›Golem.de‹ sind 56.000 Datensätze, bestehend aus E-Mail-Adresse und Passwort, bei der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers gestohlen worden.

Dabei handelt es sich um Bewerberdaten, die auf einem externen Server hinterlegt waren. Mit Crackertools lässt sich mit den Daten automatisiert versuchen, Zugang zu Kundenaccounts auf anderen Webseiten wie beispielsweise Onlineshops zu erhalten, um dort auf fremde Rechnung einzukaufen.

Der Vorfall bei PrisewaterhouseCoopers zeigt einmal mehr, wie fahrlässig viele deutsche Unternehmen mit sensiblen Kunden- und Bewerberdaten umgehen. Die aktuelle Welle an Datenlecks ist aber längst kein Spaß mehr“, sagt Frank Böning, Vice President Sales EMEA beim Sicherheitsspezialisten Workshare.  weiter »

Der ARD-Vorsitzende Fritz Raff bekräftigte anlässlich der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin, dass im öffentlich-rechtlichen Rundfunk die Verbreitung über Kabel, Satellit und Terrestrik weiterhin die Hauptrolle spielen werde, dass daneben aber dem Internet eine entscheidende Rolle zukomme.

"Der Mehrwert, der sich durch die intelligente Vernetzung bewährter Programmangebote schaffen lässt, die zeitsouveräne und mobile Nutzung vorhandener Inhalte benötigen leistungsfähige digitale Verbreitungswege. Wir wollen dem Nutzer einen zeitgemäßen Mehrwert ohne großen Mehraufwand bieten", betonte Raff beim Presseforum der Produktions- und Technik-Kommission (PTKO) von ARD und ZDF.

Die ›digitale Dividende‹, das durch die Umstellung von analog auf digital freiwerdende Frequenzspektrum, müsse weiterhin für Rundfunkangebote genutzt werden, sagte Raff, der auch Vorsitzender des Digitalausschusses von ARD und ZDF ist. Mit Sorge betrachte er Vorstöße großer Telekommunikations- und Mobilfunkunternehmen, Teile davon für rundfunkfremde Dienste zu beanspruchen. Die angebliche Versorgung des ländlichen Raums mit breitbandigem Internet diene dabei nur als Vorwand. Die Bundesnetzagentur müsse genauer prüfen, welche Ressourcen, beispielsweise auch bei UMTS, hier brach lägen und wofür freiwerdende Frequenzen störungsfrei genutzt werden könnten.  weiter »

Verzeichnis der besprochenen Bücher  weiter »

  • Adair, Gilbert: Blindband. Zürich: Edition Epoca, 1999. - Sendung vom 10. Dezember 1999
  • Amis, Martin: Information. Frankfurt am Main: S. Fischer, 1996. - Sendung vom 18. Oktober 1996
  • Anders, Günther: Die molussische Katakombe. München: Beck, 1992. - Sendung vom 13. August 1992
  • Arjouni, Jakob: Ein Mann, ein Mord. Zürich: Diogenes, 1991. - Sendung vom 18. Juli 1991
  • Auster, Paul: Leviathan. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1994. - Sendung vom 25. August 1994
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Serie: 
Zeno.org
Nummer: 
35

Das literarische Quartett ist ein Band von Zeno.org aus dem Jahr 2008.

Das »Literarische Quartett« wurde vom 25. März 1988 bis zum 14. Dezember 2001 live im ZDF ausgestrahlt. Ein jeweils wechselnder Gast bereicherte die feste Runde mit Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und Iris Radisch als deren Nachfolgerin.

Sechs Mal im Jahr diskutierte das Quartett über belletristische Neuerscheinungen oder aktuelle Wiederauflagen. Sein Urteil sowie das seiner zahlreichen Gäste aus dem Feuilleton, der Literaturszene und der Wissenschaft wurde stets mit Spannung erwartet. Ein Lob oder ein Verriss trugen häufig beträchtlich zum Erfolg oder Misserfolg eines Autors bei und wurden für den Buchhandel und die Verlage zu einem wichtigen Marktfaktor.  weiter »

Ein Stromausfall im internationalen Fernsehzentrum der Fußball-Europameisterschaft in Wien (IBC) hat am Mittwochabend europaweit die Übertragung des Halbfinalspiels zwischen der Türkei und Deutschland beeinträchtigt.

In der zweiten Halbzeit der Partie brach die Übertragung aus dem Baseler St. Jakob-Park für zunächst sechs Minuten und zehn Sekunden zusammen. Bei einem erneuten Stromausfall in Wien war eine Fortsetzung der Fußballübertragung über das IBC in Wien endgültig unmöglich geworden.

Das ZDF schaltete deshalb das Übertragungssignal des Schweizer Fernsehens (SF) auf, das zu dieser Zeit als einziges noch verfügbar war. Das ZDF war durch das schnelle Umschalten in der Lage, alle Tore zu zeigen. In der Zwischenzeit hatte Live-Kommentator Béla Réthy die Zuschauer per Telefonleitung über das Spielgeschehehn auf dem Laufenden gehalten.  weiter »

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