Wohnen

Immer mehr Menschen leiden an ›Dis-Embedding‹

›Gefühl, nirgends dauerhaft zu Hause zu sein‹

›Gefühl, nirgends dauerhaft zu Hause zu sein‹

Durchschnittlich sechsmal im Leben wechselt heute ein Akademiker den Arbeitgeber und damit oft auch den Wohnort. Aber in dem Maße, wie sich Menschen im Zeitalter der Globalisierung flexibel zeigen, wächst auch ihr Wunsch nach Sicherheit: Forscher sprechen bereits von einer neuen Sehnsucht nach Heimat, berichtet das Gesundheitsmagazin Healthy Living in Ausgabe 12/2008.

Kürzlich öffnete an der renommierten Berliner Charité sogar eine so genannte ethnopsychiatrische Ambulanz, in der Menschen behandelt werden, die an Heimwehkrankheit leiden. Die Patienten sind Menschen, die gezwungen waren, ihr Land zu verlassen, Flüchtlinge und Vertriebene. Aber auch Manager, die überall und nirgends zu Hause sind, und Kinder von Diplomaten, die mal in diesem, mal in jenem Land zur Schule gegangen sind.

Dr. Ernestine Wohlfart, Psychiaterin und Leiterin der Ambulanz, sagt in Healthy Living:  weiter »

"Letztendlich leiden sie alle unter demselben Problem: an der Auflösung von verbindenden Beziehungen, am Verlust von Identität und Selbstwertgefühl. Das kann Menschen tatsächlich krank machen".

Falsche Selbstauskunft: Mietvertrag unwirksam

Wer in der Selbstauskunft zum Mietvertrag flunkert, muss damit rechnen, dass der Vermieter den Vertrag anficht

Wer in der Selbstauskunft zum Mietvertrag flunkert, muss damit rechnen, dass der Vermieter den Vertrag anficht

Ein Vermieter kann einen Mietvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, wenn der Mieter in seiner Selbstauskunft gelogen hat. Das gilt zumindest dann, wenn die Frage zulässig und von Bedeutung für das Mietverhältnis ist, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Landgericht Itzehoe (Az.: 9 S 132/07).

Im verhandelten Fall gab ein Mietinteressent in seiner Selbstauskunft an, es bestünden keine Mietschulden aus einem früheren Mietverhältnis. Es kam zum Abschluss eines Mietvertrags. Später fand der Vermieter heraus, dass er belogen wurde - sehr wohl stand sein Mieter beim Vorvermieter in der Kreide. Der erboste Vermieter sah sich arglistig getäuscht und wollte den jetzt als unzuverlässig identifizierten Mieter so schnell als möglich aus seiner Mietwohnung haben.

Der Mieter hielt entgegen, dass die Frage nach einem früheren Mietverhältnis in einer Selbstauskunft unzulässig sei und er sie deshalb wahrheitswidrig habe beantworten dürfen. Doch dieser Argumentation folgte das Gericht nicht. Zwar könne ein Mieter bei bestimmten Fragen durchaus lügen. Doch wenn speziell nach Mietschulden gefragt werde, betreffe dies die wirtschaftliche Situation des Mieters und sei deshalb wesentlich für das Mietverhältnis und der Frage, ob der Mieter in der Lage sein werde, die vereinbarte Miete zu zahlen.  weiter »

Energieverbrauch der privaten Haushalte leicht gesunken

Umweltökonomische Gesamtrechnungen 1995-2006

Umweltökonomische Gesamtrechnungen 1995-2006

In Deutschland ist der direkte Energieverbrauch der privaten Haushalte zwischen 1995 und 2006 trotz stark gestiegener Energiepreise mit – 0,7 Prozent nur leicht zurückgegangen. Der direkte Energieverbrauch setzt sich zusammen aus dem Verbrauch von Wohnenergie (Brennstoffe, Fernwärme und Elektrizität), der nahezu unverändert blieb, und dem Verbrauch von Kraftstoffen, der einen leichten Rückgang (– 3,7%) aufweist.

Für Wohnenergie zeigt sich seit dem Jahr 2000 eine deutlich andere Verbrauchsentwicklung als in den Jahren zuvor. Dies ist insbesondere auf den Energieverbrauch für Raumwärme – er hat einen Anteil von etwa Dreiviertel an der gesamten Wohnenergie – zurückzuführen. Während zwischen 1995 und 2000 für Raumwärme noch ein Anstieg des temperaturbereinigten Energieverbrauchs zu verzeichnen war, ist dieser im Zeitraum von 2000 bis 2006 um 11,2% gefallen. Ursachen dieses bemerkenswerten Rückgangs sind eine effizientere Nutzung der Energie durch Verbesserungen der Heiztechnik und Wärmedämmung, aber auch Verhaltensänderungen der privaten Haushalte.  weiter »

88 Prozent der Deutschen stellen sich nach Umzug vor

Nur knapp acht Prozent wollen völlig anonym leben

Nur knapp acht Prozent wollen völlig anonym leben

Die überwiegende Mehrheit der Deutschen hat keine Lust auf anonymes Wohnen: 88 Prozent begrüßen nach einem Umzug ihre neuen Nachbarn persönlich. Dabei wartet etwa die Hälfte (43,5 Prozent) mit der Begrüßung bis zur Einweihungsparty oder auf eine andere gute Gelegenheit.

Für die andere Hälfte (44,5 Prozent) gehört das baldige Klingeln an der Nachbarstür zum guten Ton. Schließlich könnte dort jemand wohnen, der auch mal im Urlaubsfall die Blumen gießen würde. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Immobilienportals Immowelt.de.

Doch die lieben Nachbarn sind nicht jedermanns Freund: Knapp acht Prozent der Deutschen legen keinen gesteigerten Wert darauf, die Menschen nebenan näher kennenzulernen und bleiben lieber anonym. Enden doch nachbarschaftliche Beziehungen nicht selten auch im Streit oder vor Gericht. Rund vier Prozent der Deutschen sind ambivalent - sie warten ab, bis die Nachbarn von selbst vorstellig werden.  weiter »

Kosten bestimmen die Wohnungswahl

Nachbarschaft wichtiger als Klimaschutz - Freiflächen wichtiger als Sicherheit des Wohnumfeldes

Nachbarschaft wichtiger als Klimaschutz - Freiflächen wichtiger als Sicherheit des Wohnumfeldes

Was ist den Deutschen bei der Wahl ihrer Wohnung wichtig? Neben Kosten und Infrastruktur ist vor allem eine gute Nachbarschaft entscheidend. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Trendumfrage des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) hervor.

Zum zweiten Mal nach 2006 landen die Wohnkosten auf Platz eins (74 Prozent). Das sind neun Prozentpunkte mehr als bei der letzten Untersuchung. Mit 68 Prozent rangiert die Infrastruktur unverändert auf dem zweiten Rang (+4 Prozentpunkte). Das gute Verhältnis zu den Nachbarn stand erstmals zur Wahl und belegt mit 64 Prozent auf Anhieb Platz drei.

Am stärksten zugelegt seit 2006 haben großzügige Freiflächen (+12%-Punkte). Ein eigener Balkon oder eine Loggia werden von 59 Prozent gewünscht. Während die Sicherheit des Wohnumfeldes 2006 Rang drei belegte, fällt sie jetzt mit 52 Prozent sogar hinter der Wohnungsgröße (54%) zurück.  weiter »

Kreditrate ist nicht gleich Monatsmiete

Im Haus wohnen oder es kaufen? Tipps für die Wahl der richtigen Immobilie

Im Haus wohnen oder es kaufen? Tipps für die Wahl der richtigen Immobilie

Was rechnet sich besser: Zur Miete wohnen oder sich eine Eigentumswohnung bzw. ein Haus kaufen? Das Magazin Reader's Digest gibt in seiner November-Ausgabe Tipps, um die richtige Wahl zu treffen.

Grundsätzlich gilt: Die Entscheidung sollte auf einem soliden finanziellen Fundament stehen. Vor allem den Kauf einer Immobilie gilt es sorgsam abzuwägen, da in der heutigen Arbeitswelt von den Beschäftigten zunehmend die Bereitschaft zum Ortswechsel erwartet wird.

"Ein Objekt schon nach wenigen Jahren zum Einstandspreis wieder zu verkaufen, gelingt fast nie", warnt Immobilienexperte Peter Hettenbach vom Institut für innovatives Bauen in Schwetzingen.  weiter »

Energie und Strom: Ohne großen Aufwand vergleichen und sparen

Verbrauch reduzieren und Kosten minimieren mit einfachen Mitteln

Stromzähler (Immonet Redaktionsservice)
Verbrauch reduzieren und Kosten minimieren mit einfachen Mitteln

In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Heizkosten im Durchschnitt fast verdoppelt – und werden voraussichtlich auch weiterhin steigen. Energiesparen wird daher immer wichtiger, um den eigenen Geldbeutel zu schonen.

Durch sinnvolle und zugleich kostengünstige Maßnahmen lässt sich einiges an Heiz- und Stromkosten im Jahr sparen. Das Immobilienportal Immonet.de nennt die wichtigsten Energiespartipps und sagt, wie Sie den idealen Stromanbieter ausfindig machen und so richtig Geld sparen können.  weiter »


Wer auf Holzpellets als alternative Heizenergie umsteigt bekommt Geld vom Staat: Jeder moderne Pellet-Kaminofen, der die Anforderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erfüllt, wird mit 1.000 Euro bezuschusst.

Pelletöfen verbinden die Gemütlichkeit eines behaglichen Kaminfeuers mit dem Komfort einer modernen Heizung. Sie eignen sich daher besonders gut für die Beheizung einzelner Wohnräume. Als typischer Kaminofen geben sie ihre Wärme auf zweifachem Wege ab: Zum einen über die Konvektion, so wie jede andere Heizung auch. Und zum anderen in Form von Strahlungswärme, die als besonders angenehm empfunden wird und den wärmenden Strahlen der Sonne vergleichbar ist.

Automatisch geregelte Pellet-Kaminöfen stehen hinsichtlich des Bedienungskomforts einer modernen Öl- oder Gasheizung in nichts nach - im Gegenteil: Sie überzeugen zusätzlich durch besonders niedrige Brennstoffkosten und einen wesentlich geringeren CO2-Ausstoß, der zudem klimaneutral ist, weil er von nachwachsenden Bäumen wieder aufgenommen wird.  weiter »

Die Diskussion, ob und wo in der Öffentlichkeit geraucht werden darf, ist seit Monaten in aller Munde. Doch auch in den eigenen vier Wänden ist der Griff zur Zigarette keine Selbstverständlichkeit mehr. Eine Trendbefragung von ImmobilienScout24 unter 1.800 Menschen in Deutschland ergab, dass in drei Viertel aller Haushalte kaum oder gar nicht geraucht werden darf.

73,6 Prozent der Befragten gaben an, dass das Rauchen in ihrem Heim nur in Ausnahmefällen oder gar nicht gestattet ist; bei 55,7 Prozent herrscht sogar ein komplettes Rauchverbot. Dabei sind Immobilieneigentümer wesentlich strikter als Mieter (62,3 vs. 52,6 Prozent absolutes Rauchverbot in den Räumen).

Von den Nichtrauchern gestatten nur 22,6 Prozent das Rauchen in ihrem Zuhause. Überraschenderweise rauchen dagegen ganze 4 von 10 Rauchern selbst nicht in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Haus.  weiter »

Oft ist das Verhältnis der Deutschen zu ihren Nachbarn durch Lärmbelästigungen getrübt. Techno, Schreihälse, Rasenmäher - anhaltender Lärm aus der Nachbarschaft nervt. Jeder Zehnte fühlt sich vom lautstarken Sex in seiner direkten Umgebung gestört, jeder Vierte von dröhnender Musik, rund 30 Prozent vom Streitgeplärre in der Nachbarschaft. Dies geht aus einer Umfrage von Immowelt.de hervor.

Mehr noch als das inbrünstige Liebesleben nerven lautstarke Streitgespräche - die miese Stimmung in den angrenzenden Wohnungen belästigt rund 30 Prozent aller Befragten. Selbst lärmige Musik ist da noch erträglicher: Nur 26,2 Prozent fühlen sich von ihr behelligt. Dabei bleibt offen, ob die Schmerzgrenze mit der jeweiligen Musikauswahl steigt.

Bei Kindergeschrei herrscht da etwas mehr Toleranz - nur jeder Fünfte scheint das laute Geplärr der Kleinsten schwer zu ertragen. Widerstand wäre hier auch zwecklos: Üblicher kindgemäßer Lärm wie Lachen, Weinen und Schreien ist in Deutschland auch während der Mittags- und Nachtruhe geschützt.  weiter »

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