Enzyklopädie

»Lexikokratie, Verdrängung systematisch erworbenen Wissensdurch die Vorherrschaft des aus Lexika und Nachschlagewer-ken gewonnenen Wissens. Nach herrschender Meinung führtdie Lexikokratie durch mundgerechte Zerstückelung und Ab-packung von Erkenntnissen und Theorien zu verminderter Kri-tikfähigkeit und Kreativität. Sie fördere Oberflächlichkeit, Be-quemlichkeit und damit auf lange Sicht dieAbschaffung desDenkens«Lexikon zur Soziologie, <sup>4</sup>2007[1]

fn1. LzS 2007: 397; textidentisch auch in LzS 1978/1988: 461, jeweils nicht monogrammiert; ähnlich zit. in: Köhler 1975: 44 aus LzS 1973.

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