Der ›Wolf‹ in der Enzyklopädik

»Ist es nicht entsetzlich, daß es in Deutschland Gelehrte gibt,die Geist, Herz und Ehre bogenweise einem Buchhändler verkaufen; daß das nützlichste und ausgebreitetste Buch in Deutschland,welches so vieles Gute gestiftet hat und noch ferner hätte bewirken können,die Farbe der Lüge angenommen,und daß es von der schnöden Gewinnsucht eines Krämers abhängen soll,was er das Volk lehren oder ihm verschweigen will?« Ludwig Börne [1]

fn1. »Ohnedies bin ich seit einem Jahre voll Gift und Haß gegen das Konversationslexikon; denn der Verleger Brockhaus hat in der neuesten Auflage aus Krämerei alles, was das Buch an Geschichten und Meinungen Freisinniges enthielt, auslöschen oder bedecken lassen; wahrscheinlich, damit es, so gesäubert, im Österreichischen erlaubt werde. (...)«; Ludwig Börne über das Konversationslexikon von Brockhaus im fünfundzwanzigsten Brief aus Paris vom 13. Januar 1831, zit. in: Lenz 1972: 11; cf. Börne 1964: 116.

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