Wirtschaftswissenschaft

Musikarchiv des Afrika- Kunst- und Kulturzentrums IWALEWA-Hauses

DEVA - das Projekt zur Digitalisierung, elektronischen Edition und Verfügbarmachung von Daten der Afrikawissenschaften - wird für zwei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und startet in diesen Tagen mit dem Ziel, das breite Spektrum der Forschungsergebnisse innerhalb der Bayreuther Afrikaforschung zu erfassen, zu archivieren und der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Der heterogene Datenbestand umfasst neben Schriftdokumenten auch Bild-, Ton- und Kartenmaterial. So warten nicht nur Feldforschungs-Notizbücher und Wortlisten zu afrikanischen Sprachen auf ihre Erschließung, sondern auch unveröffentlichte Dissertationen afrikanischer Universitäten, Hörspielmanuskripte, Interviews mit Künstlern und Politikern, Abhandlungen zu moderner afrikanischer Literatur, biografisches Material zu Autoren und ihren Werken, politische und religiöse Programme, Zeitungen und Zeitschriften, um nur die Schrift-Daten zu skizzieren.

Ausgewählte Objekte von internationaler Bedeutung werden detailliert dokumentiert. Ein besonderes Highlight bildet hier die Sammlung von Briefen und Arbeiten des nigerianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers aus dem Jahr 1986: Wole Soyinka, Ehrendoktor der Universität Bayreuth.  weiter »

Knapp jede zweite Stellenanzeige für IT-Berater mit Berufserfahrung richtet sich an Absolventen mit Wirtschaftstudium. Damit werden Wirtschaftswissenschaftler für die IT-Beratung genauso häufig gesucht wie studierte Informatiker.

Die Ansprüche an das Bewerberprofil sind komplex: Die IT- und Beratungshäuser verlangen heute nach einem IT-Berater der nächsten Generation - technisch exzellent und gleichzeitig wirtschaftlich versiert. In fast 80 Prozent der Stellenanzeigen ist neben technischem Wissen professionelles Wirtschafts-Know-how Pflicht. Reine Informatiker, die nicht wissen, wie sie ein Unternehmen mittels IT ökonomisch profitabler machen, passen nicht in das Jobprofil für IT-Berater. Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2008" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG.

Allerdings müssen die reinen Wirtschaftswirtschaftswissenschaftler mit IT-Kenntnissen auf Anwenderlevel ebenfalls umdenken: Den IT-Firmen und Beratungshäusern kommt es stark darauf an, dass ein IT-Berater seinem Informatikkollegen ein Konzept mit Kundenwünschen auf den Tisch legt, und dabei selbst eine Vorstellung davon hat, ob die Anforderungen technisch umsetzbar sind.  weiter »

Attac, Logo

Das globalisierungskritische Netzwerk Attac sieht seine Kritik an der neoliberalen Globalisierung durch die jüngsten Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) und des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) zur sozialen und ökonomischen Lage in Deutschland bestätigt.

Laut DIW-Studie ist die Mittelschicht in Deutschland dramatisch geschrumpft. Zwischen 2000 und 2006 sank ihr Anteil an der Bevölkerung von 62 auf 54 Prozent. Die untersten Schichten umfassen ein Viertel der Bevölkerung.

Wie die IMK-Studie zeigt, hat daran auch der jüngste Wirtschaftsaufschwung nichts geändert: Nur die Minderheit der Vermögens-, Aktien- und Unternehmensbesitzer profitieren.

"Beide Studien belegen: Die neoliberale Globalisierung schafft viele Verlierer und nur wenige Gewinner - auch hier zu Lande. Zudem ist das deutsche Steuer- und Sozialsystem nicht in der Lage, eine gerechte Verteilung und soziale Sicherheit für alle zu gewährleisten", sagte Stephan Schilling vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis.  weiter »

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Weltfrauentag am 8. März mitteilt, war bei jungen Frauen im Wintersemester 2007/2008 ein steigendes Interesse an einem Studium der Ingenieurwissenschaften festzustellen.

Nach vorläufigen Ergebnissen haben sich im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland 13.300 Studienanfängerinnen im ersten Hochschulsemester für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entschieden. Das waren 13 Prozent mehr als im Wintersemester 2006/2007. Die Zahl der männlichen Studienanfänger in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften stieg um 8 Prozent auf 48.300.

Überdurchschnittliche Zunahmen verzeichneten auch die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In dieser Fächergruppe stieg die Anzahl der Studienanfängerinnen um 8 Prozent auf 53.000. Dagegen gingen die Studienanfängerinnen in Humanmedizin auf 5.400 und in Veterinärmedizin auf 800 um jeweils 4 Prozent zurück.

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Insgesamt haben 154.800 Studienanfängerinnen im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland ein Studium aufgenommen. Das entspricht einem Anstieg von 6% im Vergleich zum Wintersemester 2006/2007.

Besonders hoch fiel die Zunahme bei den Fachhochschulen aus, für die 40.200 Studienanfängerinnen (+ 12%) gezählt wurden. An Universitäten schrieben sich 105 800 junge Frauen zum ersten Mal ein (+ 5%). An Pädagogischen Hochschulen immatrikulierten sich 2 500 (- 4%), an Theologischen Hochschulen 200 (+ 23%), an Kunsthochschulen 2 600 (+ 10%) und an Verwaltungsfachhochschulen 3 600 Studienanfängerinnen (- 6%).

Die Summe der männlichen Studienanfänger nahm um knapp 5% auf 156 000 zu. Auch bei ihnen fiel die Zunahme bei den Fachhochschulen (+ 7%) deutlich höher aus als bei den Universitäten (+ 3%).

Netmarks

  • www.destatis.de

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