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Zwischenspiel (Theater)

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Ein Zwischenspiel am Theater ist meist eine komische Einlage zwischen den Akten oder Bildern eines meist tragischen Schauspiels.

Diese Einlage dient als Ruhepause für die Schauspieler und zum Szenenwechsel. Das Zwischenspiel reicht von der Aneinanderreihung von Schauszenen bis hin zum eigenständigen, vom Hauptspiel losgelösten Spiel. Ein musikszenisches Zwischenspiel, wie es im 17./18. Jahrhundert zwischen den Akten einer Oper gegeben wurde, nennt man Intermezzo (Oper).

Geschichte

In hellenistischer und römischer Zeit waren die Zwischenspiele ausschließlich musikalisch-pantomimisch.

Die spanische Bühne entwickelte das Zwischenspiel zu einer eigenen dichterischen Gattung (Entremés). In Deutschland gab es Zwischenspiele bereits im Drama des Renaissance-Humanismus. Im 17. Jh. kulminierte es noch einmal, um im 18. Jh. allmählich durch die Zwischenaktmusik verdrängt zu werden.

Siehe auch: Intermezzo

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