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Zwergschule

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Eine Zwergschule ist eine kleine Schule, in der alle Klassenstufen in einem Raum von einer Lehrkraft unterrichtet werden. Die meist im ländlichen Raum auftretende Form der Zwergschule wird oft auch als Dorfschule bezeichnet. Die Vorteile von Dorfschulen sind die Ortsnähe und die schwache Gliederung. Ein bekannter ehemaliger Schüler einer Dorfschule ist Heinrich Lübke.

In Deutschland sind die Zwergschulen in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts weitgehend abgeschafft worden. Davor war eine Dorfschule bzw. Zwergschule oft die einzige Möglichkeit, um die Schüler in einem kleinen Ort zu unterrichten, da größere Schulen mit den damaligen Verkehrsmitteln zum Teil nur schwer zu erreichen waren. Ein Beispiel für die Entwicklung einer Brandenburgischen Dorfschule zwischen 1820 und 1976 bietet die Geschichte der Dorfschule Gömnigk. Heute gibt es z. B. auf der nordfriesischen Hallig Nordstrandischmoor noch eine Zwergschule.

In der Schweiz werden solche Schulen als "Gesamtschulen" bezeichnet und solange wie möglich (Mindestschülerzahl: ca. 10) erhalten.

Der pädagogische Vorteil von "Zwergschulen" ist (u.a.), dass jüngere Schüler von den älteren lernen können.

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