Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Zweiter Kappeler Landfriede

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Zweite Kappeler Landfriede vom 16. November 1531 regelte die religiösen Verhältnisse nach dem Zweiten Kappeler Krieg, der zur Zeit der Reformation zwischen den katholischen und reformierten Orten der Eidgenossenschaft ausgetragen wurde.

Der Erste Kappeler Landfrieden wurde aufgehoben. Die unterlegenen Reformierten mussten gegenüber dem Ersten Kappeler Landfrieden empfindliche Nachteile in Kauf nehmen.

Toggenburg musste die Lehnshoheit des Abtes von St. Gallen wieder anerkennen, seine reformierten Gemeinden durften jedoch weiterbestehen.

Im Thurgau konnten katholische Gemeinden die Wiederherstellung ihres Gottesdienstes verlangen, reformierte Gemeinden blieben rechtlos.

Die Gemeinen Herrschaften Freie Ämter, Weesen, Gaster und Rapperswil wurden ganz rekatholisiert, die Grafschaft Baden zum grössten Teil.

Die reformierten Orte mussten das christliche Burgrecht auflösen.

Die durch den Zweiten Kappeler Landfrieden bestimmten Machtverhältnisse zwischen den katholischen und reformierten Orten der Eidgenossenschaft wurden erst nach dem Zweiten Villmerger- oder Toggenburgerkrieg 1712 korrigiert.

Weblinks

Persönliche Werkzeuge