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Zwänzgerle
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Zwänzgerle, oder drirüere (schweizerdeutsch für "hinein werfen") ist ein Osterbrauch in Zürich. Es findet am Ostermontag "unter den Bögen" auf der rechten Limmatseite (Niederdorf) statt. Im Mittelpunkt des Brauches stehen Kinder und Ostereier auf der einen Seite und Erwachsene mit einem Zwanzigrappenstück auf der anderen Seite.
In Zürich ist öffentliches "Eiertütschen" (siehe auch Ostereiertitschen, interssanterweise finde ich kein schriftdeutsches Wort) seit Jahrhunderten bekannt. Das Drirüere oder eben Zwänzgerle ist seit mindestens hundert Jahren bekannt. Der Brauch schlief während der Rationierung während des 2. Weltkrieges ein und wurde vom Quartierverein des Kreises 1 in den Sechzigerjahren wieder belebt.
Kinder halten Erwachsenen ein hart gekochtes Ei hin. Der Erwachsene versucht ein Zwanzigrappenstück (schweizerdeutsch: Zwänzgi) so zu werfen, dass es im hart gekochten Ei stecken bleibt. Gelingt das nicht und prallt die Münze ab erhält das Kind die Münze, ansonsten darf der Werfer das Ei haben.
In den letzten Jahren findet es am Ostermontag um 10 Uhr auf dem Rüdenplatz statt, gerüchteweise gibt es denselben Brauch nun auch in anderen Stadtquartieren von Zürich
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