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Tzwi Zamir

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Tzwi Zamir (* 1925, Polen), Spitzname Tzwika, war von 1968 bis 1974 Direktor des israelischen Geheimdienstes Mossad.

Zamir kam bereits im Alter von sieben Monaten mit seinen Eltern nach Palästina.Volksschule und Balfour Gymnasium in Tel Aviv. 1943 mit 17 Jahren trat er in die Palmach ein. 1946 von der britischen Polizei verhaftet. Er kommt ins Gefängnis und dann ins Lager Latrun, wie viele künftige Führungskräfte des Staates Israel. 1951 steht er an der Spitze der Brigade Givati. Staff- College in Großbritannien bis 1954 und er stieg in den Nachfolgeorganisationen Hagana und Tzahal bis zum Generalmajor auf. Er nahm unter anderem am Palästinakrieg teil. 1966 hatte er seinen letzten militärischen Kommandeursposten als Chef der Truppen im Süden Israels inne. Anschließend war er Militärattaché in Großbritannien. 1968 ernannte ihn Premierminister Levi Eschkol zum Direktor des Mossad. Zamir trat damit die Nachfolge von von Meir Amit an.

Die wichtigsten Operationen in Zamirs Amtszeit war die auf das Olympia-Attentat 1972 in München folgenden Offensive gegen den palästinensischen Terrorismus. Darüber hinaus organisierte der Mossad unter seiner Führung die Immigration von Juden aus Syrien und dem Irak nach Israel sowie die Unterstützung kurdischer Rebellen im Irak und christlicher Milizen im Sudan. In beide letztere Länder reiste er mehrfach selbst, um die Operationen vor Ort zu überwachen.

Zamir wurde in Steven Spielbergs Film München von Ami Weinberg gespielt.



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