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Zuweisung
Aus Kefk.
Unter einer Zuweisung (engl. assignment) versteht man in einer imperativen Programmiersprache einen Typ von Anweisung (engl. statement), durch den eine Variable einen neuen Wert erhält. In Abgrenzung von anderen Anweisungstypen, die ebenfalls den Wert einer Variablen verändern können (z. B. Aufruf einer Prozedur mit Nebeneffekten), spricht man nur dann von einer Zuweisung, wenn der Zuweisungsoperator der jeweiligen Programmiersprache verwendet wird.
Notation
Im Folgenden sei v eine Variable und a ein Ausdruck (engl. expression). Die Beispiele zeigen einige Notationen in unterschiedlichen Programmiersprachen.
v = a C, C++, C#, Fortran, Java v := a ALGOL, Modula-2, Oberon, Pascal v ← a Smalltalk set v a Tcl MOVE a TO v COBOL COMPUTE v = a COBOL
Mehrfachzuweisungen
In manchen Programmiersprachen ist es auch möglich, mehrere Zuweisungen innerhalb einer Anweisung zu formulieren. So können etwa auf der linken Seite des Zuweisungs-Operators mehrere Variablen-Namen und auf der rechten Seite mehrere Ausdrücke jeweils durch Kommata getrennt notiert werden.
v1,v2 = a1,a2 Ruby ($v1,$v2) = (a1,a2) Perl
In Programmiersprachen, die Mehrfachzuweisungen unterstützen, lassen sich mit einem Konstrukt der Form
v1,v2 := v2,v1
die Werte der beiden Variablen v1 und v2 austauschen. Erlaubt eine Sprache keine Mehrfachzuweisungen, dann benötigt man im allgemeinen Fall eine Hilfsvariable, um die Inhalte zweier Variablen auszutauschen; man spricht dann von einem Dreieckstausch.
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