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Zugprobe

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Eine Zugprobe ist das Versuchsstück / Teststück der Werkstoffprüfung für einen Zugversuch. Damit wird insbesondere die Zugfestigkeit von Werkstoffen ermittelt.

Die Zugprobe wird für einen Zugversuch je nach Norm als Schulter-, Rund- oder Stabprobe hergestellt. Um Kerbwirkung und damit ein verfälschen des Ergebnisses zu vermeiden wird die Oberfläche des Prüflings feinstgedreht oder sogar poliert. Die Messlänge steht in einem definierten Verhältnis zum Durchmesser. Aufgrund des Querschnitts der Probe kann die Spannung errechnet werden, diese wird in einem Spannungs-Dehnungs-Diagramm dargestellt und ausgewertet.

Besondere Probenformen können nur über die Masse der Zugprobe berechnet werden. Auch ist es üblich aus einem Rohr eine Probe zu entnehmen. Bei Garn ist der Titer bei der Querschnittsberechnung zu beachten.

Querschnittsberechnung

  • Flachprobe oder Quader:
S0 = ab
a: Dicke, b: Breite
  • Rundprobe:
S_0 = \frac{\pi}{4} d^2
d: Durchmesser
  • Massenbezogen:
S_0 = \frac{m}{\rho\,l}
m: Masse, l: Länge, ρ: Dichte
  • Rohr:
S_0 = \frac{\pi}{4} \left( d_{\rm a}^2 - d_{\rm i}^2 \right) 
           = \frac{\pi}{4} \left( 2 d_{\rm a} d_{\rm w} - d_{\rm w}^2 \right)
da: Außendurchmesser, di: Innendurchmesser, dw: Wandstärke
  • Garn:
S0 = Titer / ρ
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