Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Liste der Züge und Zugarten

Aus Kefk.

(Weitergeleitet von Zuggattung)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die einzelnen Bahnen weisen weltweit ihre Zügen je nach Einsatzzweck der Züge so genannte Zuggattungen zu. Die Gattungsbezeichnungen der Züge wechselten im Laufe der Zeit immer wieder.

Mit Zuggattung werden unterschiedliche Zugarten bei Eisenbahnverkehrsunternehmen bezeichnet. Grob differenziert man beim Personenverkehr in Fernverkehr und Nahverkehr (durchschnittliche Reisedauer unter einer Stunde, durchschnittliche Reiselänge unter 50 Kilometer). Im Güterverkehr gibt es eigene Zuggattungen.

Inhaltsverzeichnis

Aktuelle Zuggattungen der Bahnen in den deutschsprachigen Ländern

Bei den Bahnen (Deutsche Bahn AG, Österreichische Bundesbahnen, Schweizerische Bundesbahnen) werden diese beiden Typen in weitere Unterkategorien unterteilt:

Fernverkehr

EuroCity (EC) 
internationaler Zug, in Österreich auch im Binnenverkehr und teilweise als ÖBB-EC (OEC) bezeichnet
InterCity (IC) 
nationaler Zug, in Österreich teilweise als ÖBB-IC (OIC) bezeichnet
InterCityExpress (ICE) 
Hochgeschwindigkeitsverkehr mit Triebzügen (DB)
InterCity Neigezug (ICN) 
nationaler Neigezug (SBB)
InterRegio (IR) 
nationaler Zug (SBB) (bis 2006 auch DB)

Daneben gibt es noch weitere Zuggattungen im Fernverkehr, welche jedoch selten auftreten (von ausländischen Bahnen).

Siehe hierzu: Nachtverkehr, Fernverkehr/Hochgeschwindigkeitsverkehr und Internationaler Hochgeschwindigkeitsverkehr.

Nahverkehr

InterRegioExpress (IRE) 
Schnelle Nahverkehrslinien (DB)
RegionalExpress (RE), RegioExpress (RE), Eilzug (E)
Nahverkehrslinien mit größeren Halteabständen (D: RegionalExpress, CH: RegioExpress, A: RegionalExpress (REX))
RegionalBahn (RB), Regio (R), Regionalzug (R)
Nahverkehrslinien mit Halt an allen Bahnhöfen (D: RegionalBahn, CH: Regio, A: Regionalzug)
S-Bahn (S), Stadtbahn (STB), RegioTram (RT), Straßenbahn (STR), Schwebebahn (Schw-B), Seilbahn (SB)
In Deutschland nicht zu verwechseln mit den Produktklassen der Deutschen Bahn, die gleiche Zuggattungen zu Gruppen mit gleichem Preis zusammenfassen. Im Raum Kassel wird das Stadtbahnsystem der DB als RT gekennzeichnet.
Siehe auch: Preissystem der Deutschen Bahn AG.

Güterverkehr

Im Güterverkehr gibt es eine Vielzahl von Zuggattungen, die teilweise nur für wenige Züge verwendet werden. Ganz grob kann man jedoch folgende Einteilung treffen:

Ganzzüge (IK, CS, CT, teilweise mit weiteren Kennbuchstaben)
Züge, die für den Transport eines Guts vom Start- bis zum Zielbahnhof durchgehend verkehren
Züge des Einzelwagenverkehrs (FR, FS, FZ, auch weitere Kennbuchstaben)
Züge, die einzelne Wagen oder Wagengruppen üblicherweise vom oder bis zum nächsten Knotenbahnhof befördern

Nachtverkehr

EuroNight (EN)
internationaler Schlafwagenzug
CityNightLine (CNL) 
internationaler Nachtzug mit Luxus-Schlafabteilen, gewöhnlichen Schlafwagen und "Schlafsesseln"
DB NachtZug (NZ) 
vorwiegend nationaler Nachtzug in Deutschland mit Sitz- und Schlaf- und/oder Liegewagen
D-Nacht (DN) 
Nachtzugkurswagen (DB) und Nachtzüge osteuropäischer Eisenbahngesellschaften

Sonstige

Extrazug (CH), Entlastungszug (D), Sonderzug (D)
Nichtreguläre Züge zur Entlastung der Regelzüge beziehungsweise für besondere Aufgaben bei großem Verkehrsaufkommen oder Sonderfahrten.

Frühere Zuggattungen

Personenverkehr

Autoreisezug (ARZ)
Beschleunigter Personenzug (BP)
zuschlagfreier Eilzug mit Abteilwagen
Citybahn CB
Gattung zwischen S-Bahn und Nahverkehrszug angesiedelt, nur auf wenigen Strecken (Köln – Gummersbach, Bremen – Bremen-Vegesack, Hamburg – Stade sowie im Saarland eingesetzt, Vorläufer von RegionalBahn und RegionalExpress (nur im Raum Saar-Westpfalz)
D-Zug für die US-Army (DUS)
D-Zug mit Wehrmachtsabteil (DmW)
City-D-Zug (DC)
nationaler Fernreisezug, bevorzugt für den InterCity-Zubringerverkehr
Express-Zug (Ex)
Nationaler und internationaler Fernreisezug mit wenig Unterwegshalten, DDR und Österreich
FernExpress (FD)
nationaler und internationaler Fernreisezug, bevorzugt für den Urlaubsverkehr
InterExpress (IEx)
internationaler Fernreisezug mit wenig Unterwegshalten, nur DDR und Ostblockländer
Eilzug (E)
Vorläufer des RegionalExpress
EuroCityExpress (ECE)
ExpoExpress (EXE)
Sonderzüge der DB zur Zeit der Expo 2000 in Hannover, meistens ICE-Garnituren
F-Zug (F)
nationaler Fernverkehrszug gehobenen Komforts, Vorläufer des InterCitys
Ganzzug Erzzug (Gdg,Gag)
Güterzug mit Personenbeförderung (GmP)
Huckepackzug („Rollende Landstraße“)
InterRegio (IR)
interregionaler Fernverkehrszug, (nur CH noch im Einsatz)
Luxuszug (L)
Züge mit höchstem Komfort der CIWL
Nahverkehrszug oder Nahschnellverkehrszug (N)
Vorläufer der RegionalBahn
Personenzug mit Güterbeförderung (PmG)
Personenzug (P)
Grundversorgung
Postzug (Postz)
Schnellzug für Fronturlauber (SFR)
D-Zug/Schnellzug (D)
nationaler und internationaler Fernverkehrszug, als Nachtzug teilweise noch heute im Einsatz, Vorläufer des InterRegios (D, CH)
Städteschnellverkehrszug (S)
Zuschlagfreier Eilzug
Städteschnellzug
Nationaler Fernverkehrszug, nur CH
StadtExpress (SE)
Nachfolger des Eilzugs, inzwischen mit dem RegionalExpress zusammengefasst
StädteExpress (Ex)
(DDR + D) von 1976 - 1991, verband die Bezirksstädte der DDR mit Berlin. Morgens hin abends zurück. Expresszuschlagspflichtig
SuperCity (SC)
Nationaler Fernreisezug, nur A und in CZ
SwissExpress
Nationaler Fernverkehrszug, nur CH
Trans-Europ-Express (TEE)
Internationaler Fernverkehrszug mit gehobenen Komfort

1953 gab es bei der Deutschen Bundesbahn folgende Einteilung:

  • Fernschnellzug (F) / Fernschnelltriebwagen (Ft)
  • Schnellzug (D) / Schnelltriebwagen (Dt)
  • Eilzug (E) / Eiltriebwagen (Et)
  • Städteschnellverkehrszug (S) / Städteschnellverkehrs-Triebwagen (St) / Städteschnellverkehrs-Schienenomnibus (Sto)
  • Nahschnellverkehrszug (N) / Nahschnellverkehrs-Triebwagen (Nt) / Nahschnellverkehrs-Schienenomnibus (Nto)
  • Personenzug (ohne Zusatz) / Triebwagen (T) / Schienenomnibus (Pto)

Güterverkehr

Durchgangsgüterzug (Dg) 
entspricht weitgehend dem heutigen InterCargo-Zug
Nahgüterzug (Ng)
Übergabegüterzug (Üg)

Zuggattungen privater Betreiber

Fernverkehr privater Betreiber:

Allgäu-Express (ALX)
ALEX Interregio-Ersatzverkehr MünchenOberstdorf der SBB GmbH und der Regentalbahn
CityNightLine (CNL)
Nachtzug in D, A, CH, DK, NL
Cisalpino (CIS)
Fernverkehrs-Neigezug der SBB und der Trenitalia
InterConnex (X)
Fernverkehr der Firma Veolia Verkehr, entspricht dem Interregio
VogtlandExpress (VX)
Fernverkehrszüge der Vogtlandbahn

Bei privaten Betreibern in Deutschland werden deren Regionalbahnen oder RegionalExpress-Züge meistens mit Kürzel der Bahngesellschaft bezeichnet:

Vogtlandbahn (VBG)
Erfurter Bahn (EIB)
Süd-Thüringen-Bahn (STB)
Cantus_Verkehrsgesellschaft (CAN)
Bayerische Oberlandbahn (BOB)
Hohenzollerische Landesbahn (HzL)
NordWestBahn (NWB)
(der) metronom (ME)
Regionalzüge der metronom Eisenbahngesellschaft mbH
eurobahn (ERB)
Regionalzüge der eurobahn Rhenus Keolis GmbH & Co KG
Ostdeutsche Eisenbahn (OE)
Prignitzer Eisenbahn (PEG)
Odenwaldbahn (VIA)
Regionalzüge der VIAS GmbH
Albtalbahn (AVG)
südliches Teilstück der Linie S1/S11 im KVV
Haardtbahn (AVG)
nördliches Teilstück der Linie S1/S11 im KVV

In der Schweiz werden bei Privatbahnen auch die üblichen Zugsgattungen verwendet (Regio, RegioExpress, Schnellzug, InterRegio, InterCity)

Beispiele aus dem übrigen Europa

Fernverkehr/Hochgeschwindigkeitsverkehr

Alaris
Spanien
APT Advanced Passenger Train
Großbritannien
AVE Alta Velocidad Española
Spanien
Cisalpino
Italien/Schweiz/Deutschland
EuroCity
(EC), Diverse europ. Länder
Euromed
, Spanien
Eurostar
Großbritannien/Kontinent, Anschluss an Thalys
HST
High Speed Train, Großbritannien
ICE
Deutschland/Niederlande, Deutschland/Schweiz, Deutschland/Österreich
Krengetog
Norwegen
Pendolino
Italien
TGV (Train a Grande Vitesse)
Frankreich/Schweiz
Thalys
Frankreich/Niederlande/Belgien/Deutschland
Shinkansen
Japan
X2000
Schweden

Zuggattungen in Italien

Hochgeschwindigkeitsverkehr

Eurostar Alta Velocità
Hochgeschwindigkeitszug auf den Neubaustrecken Mailand-Turin und Rom-Neapel
t-Biz
Businesszug (nur 1. Klasse) aud der Strecke Mailand-Rom.
Eurostar Italia (ES)
Hochgeschwindigkeits- und Neigezüge im Fernverkehr.
TrenOK
Low-Cost-Zug auf den Strecken Mailand-Rom und Rom-Bari.

Fernverkehr

InterCity
Züge im Stunden- oder Zweistundentakt auf den wichtigsten Fernverkehrsstrecken.
InterCity Plus
Intercityzüge mit renoviertem Rollmaterial.
Espresso
Schnellzüge im Fernverkehr (Nacht-, Urlaubs- oder Entlastungszüge).

Regional- und Nahverkehr

InterRegio
Schnellzüge im interregionalen Verkehr.
Diretto
Eilzüge im Regionalverkehr.
Regionale
Nahverkehrszug.

Stadtbahnen

Mailand
Linee S (S-Bahn)
Rom
Ferrovia metropolitana (S-Bahn)
Neapel
Metronapoli (S- und U-Bahn)

Zuggattungen in Polen

Fernverkehr

EuroCity
Züge im internationalen Verkehr auf den wichtigsten Fernverkehrsstrecken.
InterCity
Züge im nationalen Verkehr auf den wichtigsten Fernverkehrsstrecken.
Ekspres
Schnellzüge im Fernverkehr.
Tanie Linie Kolejowe
Low-Cost-Schnellzüge im Fernverkehr.

Regional- und Nahverkehr

Pospieszny
Schnellzüge im interregionalen Verkehr.
Osobowy
Nahverkehrszug.

Stadtbahnen

Szybka Kolej Miejska
S-Bahn in Dreistadt.
Warszawska Kolej Dojazdowa
S-Bahn in Warschau.

Berühmte Züge in Europa,

Die Jahreszahlen geben die Jahre an, in denen der Betrieb des Zuges aufgenommen wurde.

Europa

Andere Kontinente

Siehe auch: Kategorie:berühmter Zug, Luxuszüge

Internationaler Hochgeschwindigkeitsverkehr

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Liste_der_Z%C3%BCge_und_Zugarten, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
KTX
Korea
XPT
Australien

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Liste_der_Z%C3%BCge_und_Zugarten, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen