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Zufallsexperiment

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In der Wahrscheinlichkeitstheorie bezeichnet ein Zufallsexperiment (auch Zufallsvorgang) grob gesprochen einen Versuchsaufbau mit „zufälligem“ Ausgang. Er ermöglicht eine Serie von Durchführungen, also gleichwertigen und voneinander unabhängigen Versuchen. Als Versuch versteht man hier einen Vorgang, der ein nicht vorhersagbares, erfassbares Ergebnis zur Folge hat, zum Beispiel das Werfen einer Münze oder eines Spielwürfels.

Obwohl das Ergebnis jedes einzelnen Versuchs zufällig ist, lassen sich bei hinreichend häufiger Wiederholung Gesetzmäßigkeiten erkennen. Die interessierenden Größen eines Zufallsexperimentes nennt man Zufallsvariablen.

Eigenschaften

Damit ein Experiment ein Zufallsexperiment ist, muss es folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Die Durchführung des Experiments muss unter genau festgelegten Regeln erfolgen und unter diesen Regeln beliebig oft wiederholbar sein
  • Es müssen mindestens zwei mögliche Ergebnisse von vornherein festhaltbar sein
  • Das Ergebnis des Experiments ist nicht vorhersagbar

Mehrstufiges Zufallsexperiment

Mehrstufige Zufallsexperimente sind Zufallsexperimente, die aus mehreren Schritten bestehen, die für sich selbst auch Zufallsexperimente sind.

Weblinks

Siehe auch: Stochastik, Statistik, Erwartungswert, Determiniertheit von Systemeigenschaften

Wikipedia
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