Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Zufallsexperiment
Aus Kefk.
In der Wahrscheinlichkeitstheorie bezeichnet ein Zufallsexperiment (auch Zufallsvorgang) grob gesprochen einen Versuchsaufbau mit „zufälligem“ Ausgang. Er ermöglicht eine Serie von Durchführungen, also gleichwertigen und voneinander unabhängigen Versuchen. Als Versuch versteht man hier einen Vorgang, der ein nicht vorhersagbares, erfassbares Ergebnis zur Folge hat, zum Beispiel das Werfen einer Münze oder eines Spielwürfels.
Obwohl das Ergebnis jedes einzelnen Versuchs zufällig ist, lassen sich bei hinreichend häufiger Wiederholung Gesetzmäßigkeiten erkennen. Die interessierenden Größen eines Zufallsexperimentes nennt man Zufallsvariablen.
Eigenschaften
Damit ein Experiment ein Zufallsexperiment ist, muss es folgende Eigenschaften aufweisen:
- Die Durchführung des Experiments muss unter genau festgelegten Regeln erfolgen und unter diesen Regeln beliebig oft wiederholbar sein
- Es müssen mindestens zwei mögliche Ergebnisse von vornherein festhaltbar sein
- Das Ergebnis des Experiments ist nicht vorhersagbar
Mehrstufiges Zufallsexperiment
Mehrstufige Zufallsexperimente sind Zufallsexperimente, die aus mehreren Schritten bestehen, die für sich selbst auch Zufallsexperimente sind.
Weblinks
Siehe auch: Stochastik, Statistik, Erwartungswert, Determiniertheit von Systemeigenschaften
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Zufallsexperiment, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
