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Zoni

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel befasst sich mit dem politischen Begriff „Zoni“, für die japanische Suppenmahlzeit siehe Zōni.

Der Begriff Zoni wurde als ironische bis beleidigende Bezeichnung für DDR-Bürger verwendet. [1]

Der Begriff leitet sich von der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland ab, die vor allem seitens der Bundesrepublik Deutschland abwertend als Ostzone oder nur als Zone bezeichnet wurde. Der Begriff wurde mit abnehmender Tendenz auch nach Gründung der DDR verwendet, um die Eigenstaatlichkeit der DDR in Frage zu stellen. Diese Wörter wurden gelegentlich auch in der DDR verwendet, z. B. um im privaten Umfeld Unzufriedenheit mit Politik und Wirtschaft der DDR anzuprangern.

Bekannt wurde der Begriff Zoni unter anderem durch das Satiremagazin Titanic, als es im November 1989 titelte: Zonen-Gaby im Glück und eine junge Frau in Jeansjacke abbildete, die eine geschälte Gurke in der Hand hält und glücklich strahlt: Meine erste Banane!

Nach der Maueröffnung 1989 trat neben Zoni auch Ossi als Gegensatz zu Wessi, wie zuvor nur die West-Berliner zur Unterscheidung die Bundesbürger nannten, die ihrerseits in der DDR stattdessen Bundis hießen.

Quellen

  1. Marc Howard. An East German Ethnicity? Understanding the New Division of Unified Germany. German Politics and Society 13.4 (1995): 49–70.

Weblinks

Wikipedia
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