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Zollhundeschule

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Die Zollhundeschule (ZHSch) ist eine Einrichtung der Bundeszollverwaltung, in der Hunde zum Schutzhund bzw. Spürhund ausgebildet werden und Personen zum Zollhundeführer. In Deutschland wurden im Jahre 1958 Zollhundeschulen in Bleckede und Neuendettelsau gegründet, die bis heute noch bestehen.

Die Schutzhundausbildung beginnt mit einem dreiwöchigen Vorbereitungslehrgang. Nach kurzer Erholungsphase folgt der fünfwöchige Abschlusslehrgang mit Prüfung. Daran kann sich im Falle einer Eignung eine Ausbildung zum Spürhund anschließen. Die Hunde werden dann individuell als Rauschgift-, Tabak-, Bargeld- oder Sprengstoffspürhund eingesetzt. Im Jahr 2005 wurden an der ZHSch Bleckede 180 Hunde ausgebildet (i. d. R. Belgische Schäferhunde).

Die Hunde werden von dem Zoll und der Bundespolizei gleichermaßen genutzt. Es bestehen auch Ausbildungsprojekte mit den Zollverwaltungen diverser anderer Staaten.

Für das Jahr 2004 konnten die Spürhunde 1,7 Millionen EUR Bargeld, 1.400 Kilogramm Rauschgift und fast 7,5 Mio. Zigaretten erschnüffeln.

Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
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