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Zoe (Byzanz)

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Zoe (* um 978; † Juni 1050 in Konstantinopel) war byzantinische Kaiserin vom 21. April bis 12. Juni 1042 (zusammen mit ihrer Schwester Theodora) und Tochter von Kaiser Konstantin VIII.

Eine geplante Heirat mit Otto III. kam wegen des frühen Todes des Kaisers nicht zustande. Nach dem Ableben des Vaters 1028 führte Zoe die makedonische Königsdynastie durch die Heirat mit dem älteren Senator Romanos III. Argyros fort, der ihre zahlreichen Affären tolerierte. Im April 1034 ermunterte sie aller Wahrscheinlichkeit nach ihren Günstling Michael IV., den Gemahl zu ertränken. Sie heiratete den Täter und ließ ihn zum Kaiser krönen, doch war die Ehe nicht glücklich. Zoe war gezwungen, den gleichnamigen Neffen ihres Mannes zu adoptieren, der nach dem Tod des Onkels 1041 neuer Kaiser wurde. Michael V. versuchte sogleich, Zoe in ein Kloster auf den Prinzeninseln zu verbannen (18./19. April), konnte sich aber wegen eines Volksaufstandes nicht durchsetzen und wurde abgesetzt. Zoe wurde gemeinsam mit ihrer Schwester Theodora III. zur Kaiserin bestimmt (20./21 April). Nach dreimonatiger, von gegenseitigem Misstrauen geprägter Herrschaft heiratete Zoe Konstantin IX. Monomachos, der daraufhin die Kaiserherrschaft übernahm.

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