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Zittern
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Zittern ist eine reflexartige Körperfunktion, die bei Säugetieren und Vögel mit gleich bleibenden Körpertemperaturen auf eine (gefühlte) Kälteeinwirkung reagiert (Frieren) oder aufgrund starker Emotionen entsteht.
Dabei treten rasche (hochfrequente) Muskelkontraktionen auf. Der Grund hierfür ist eine versuchte Wärmeentwicklung durch Energieerzeugung, gleichzeitig entsteht eine Gänsehaut. Das Zittern kann verschiedene Regionen des Körpers betreffen und von unterschiedlicher Stärke sein. Die Reizschwelle ist vom individuellen Kälteempfinden (Thermoregulation) abhängig.
Ein weiterer Grund ist die Reaktion auf Fieber, allerdings nur aufgrund der hohen Körpertemperatur (nicht direkt krankheitsbedingt). Eine Fieberform ist der Schüttelfrost, bei der schubweises Zittern auftritt.
Die Erregung findet im dorsalen Bereich des Hypothalamus nahe des ventriculus tertius im Zwischenhirn statt.
Zittern kann auch bei Aufregungen wie Angst oder Wut erfolgen, insofern spielt es eine Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Der Tremor ist das Zittern aufgrund anderer Ursachen.
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