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Ziriden von Granada

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Ziriden von Granada, berberische Dynastie in Andalusien (1012–1090)

Zawi ibn Ziri kam als Truppenführer von Berbern in das Kalifat von Córdoba, nachdem er, als Verwandter der Ziriden von Ifriqiya, seine Thronansprüche 995 nicht hatte durchsetzen können. Mit dem Niedergang des Kalifats seit 1009 und der Bildung der Taifa-Königreiche machte sich Zawi ibn Ziri 1012 in Granada unabhängig und regierte bis 1019. Unter seinen Nachfolgern Habbus (10191038), Badis (10381073) und Abdallah (10731090) stieg Granada, neben Sevilla, zum bedeutendsten politischen und kulturellen Zentrum in Andalusien auf.

Ein Angriff der Abbadiden von Sevilla konnte 1039 erfolgreich abgewehrt werden. 1038 wurde von den Amiriden Almeria erobert. 1058 gelang sogar der Sturz der Hammudiden von Málaga im Bündnis mit den Abbadiden.

Unter den Ziriden errangen jüdische Gruppen zunächst erheblichen Einfluss in der Politik. Unter Abdallah wurden sie aber wieder entmachtet, wobei es auch zu Pogromen in Granada kam. Mit der Intervention der Almoraviden in Andalusien kamen auch die Ziriden unter deren Vorherrschaft und wurden 1090 von diesen gestürzt.

Literatur

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