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Zillis-Reischen

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Wappen
Bild:Zillis-Reischen wappen.svg
Basisdaten
Kanton: Graubünden
Bezirk: Hinterrhein
BFS-Nr.: 3712Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde
PLZ: 7432
Koordinaten: Koordinaten: [http://tools.wikimedia.de/~magnus/geo/geohack.php?language=de&params=46.633326
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Zillis-Reischen, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

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Höhe: 945 m ü. M.
Fläche: 24.48 km²
Einwohner: 368 (31. Dezember 2005)
Website: www.zillis-reischen.ch
Karte
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Zillis-Reischen ist eine Gemeinde im Kreis Schams im Bezirk Hinterrhein des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die beiden Dörfer Zillis und Reischen (1024 m ü. M.) liegen am Westabhang des Curver Pintg da Taspegn (2731 m). Sie liegen östlich des Hinterrheins und gehören zum Schams. Nördlich von Reischen fliesst der Ual da Reischen vorbei und ergiesst sich in den Hinterrhein. Reischen liegt am Hang, wogegen das Dorf Zillis (bündnerromanisch Ziran; 945 m) bereits im Talgrund zu finden ist. Zur Gemeinde gehört auch der Talgrund zur linken Seite des Rheins. Das Traversiner Tobel bildet die Nord-, die Gebirgskette um den Piz Curver (2972 m) die Ostgrenze der Gemeinde. Nebst den beiden Dörfern gehören noch Spegnet (1467 m) und Nasch (1670 m) sowie etliche Einzelhöfe zur Gemeinde.

Vom gesamten Gemeindegebiet von beinahe 25 km² sind 1'048 ha bewaldet und 559 ha Gebirge. Neben 45 ha Siedlungsfläche gibt es 794 ha landwirtschaftlich nutzbaren Boden, von denen 654 ha als Maiensässen bewirtschaftet werden.

Bevölkerung

Sprachen

Ursprünglich sprachen die Bewohner Sutselvisch , eine bündnerromanische Mundart. Bis um 1850 war die Gemeinde einsprachig, doch nahm der Anteil der Romanischsprachigen bis 1910 auf 78.00% ab. Bereits zu Beginn des Zweiten Weltkriegs waren die Romanen nur noch eine knappe Mehrheit von 55.6%. Danach beschleunigte sich der Sprachwandel hin zum Deutschen immer mehr. Besonders ausgeprägt war er seit 1980. Heute ist Deutsch einzige Behördensprache, obwohl noch 30.3% der Einwohnerschaft Romanisch verstehen. Den Sprachwandel der letzten Jahrzehnte zeigt auch folgende Tabelle:

Sprachen in Zillis-Reischen
Sprachen Volkszählung 1980 Volkszählung 1990 Volkszählung 2000
Anzahl Anteil Anzahl Anteil Anzahl Anteil
Deutsch 136 53,97 % 229 73,40 % 263 79,70 %
Rätoromanisch 104 41,27 % 72 23,08 % 42 12,73 %
Italienisch 7 2,78 % 4 1,28 % 4 1,21 %
Einwohner 252 100 % 312 100 % 330 100 %

Herkunft und Nationalität

Von den Ende 2005 368 Bewohnern waren 341 (= 92.66%) Schweizer Staatsangehörige.

Geschichte

Zillis weist eine alte Besiedlung auf. Dies belegen Funde aus der Römerzeit und eine Kirchenanlage von 500 n. Chr. Der Ort ist gleichzeitig Hauptort der ganzen Region Schams. Nach 1530 wurde die Reformation eingeführt. Seit 1865, als sich die Gemeinde Reischen mit Zillis zusammenschloss, gibt es die Gemeinde Zillis-Reischen.

Sehenswürdigkeiten

Bild:ZillisKirche.JPG
St. Martin in Zillis
Als berühmtestes Bauwerk ist die Kirche St. Martin Zillis mit ihrer bemalten Kassettendecke zu nennen.

Literatur

Weblinks

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