Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Zielmenge
Aus Kefk.
Im Kontext einer mathematischen Funktion
, die Elemente einer Menge A auf Elemente einer Menge B abbildet, bezeichnet man B als Zielmenge der Funktion.
Häufig wird dafür auch das Wort Wertemenge oder Wertebereich benutzt; diese Wörter bezeichnen aber oft stattdessen die Bildmenge von f. Es besteht also Verwechslungsgefahr. Die Zielmenge ist nur der Vorrat für mögliche Werte von f – es ist nicht zwingend erforderlich, dass diese auch alle tatsächlich durch f angenommen werden. Die Menge der Werte, die als Funktionswert von f erscheinen, ist die Bildmenge.
Die Zielmenge ist ein unterscheidender Bestandteil einer Funktion. Funktionen mit gleichem Definitionsbereich und gleicher Funktionsvorschrift, aber verschiedener Zielmenge, können niemals gleich sein.
Beispiel
Die Funktion
ordne jedem Punkt der euklidischen Ebene seinen Abstand vom Nullpunkt zu. Es gilt also:
Die Zielmenge der Funktion ist
, die Menge der reellen Zahlen. Da der Abstand nie negativ sein kann, werden nicht alle möglichen Werte angenommen. Die Bildmenge besteht genau aus den nichtnegativen reellen Zahlen (oft mit
bezeichnet).
Die Funktion
mit
hat denselben Definitionsbereich, dieselbe Funktionsvorschrift und dieselbe Bildmenge wie f. Da aber die Zielmengen verschieden sind, gilt trotzdem
.
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Zielmenge, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
