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Zernez
Aus Kefk.
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| Basisdaten | |||||||||||||||
| Kanton: | Graubünden | ||||||||||||||
| Bezirk: | Inn | ||||||||||||||
| BFS-Nr.: | 3746Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde | ||||||||||||||
| PLZ: | 7530 | ||||||||||||||
| Koordinaten: | Koordinaten: [http://tools.wikimedia.de/~magnus/geo/geohack.php?language=de¶ms=46.699998
_N_10.099997
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| Höhe: | 1'474 m ü. M. | ||||||||||||||
| Fläche: | 203.85 km² | ||||||||||||||
| Einwohner: | 1044 (31. Dezember 2005) | ||||||||||||||
| Website: | www.zernez.ch | ||||||||||||||
| Karte | |||||||||||||||
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Zernez ist eine Gemeinde im Engadin, Graubünden (Schweiz). Sie befindet sich in einem weiten Talboden am Zusammenfluss von Inn und Spöl. Zernez hat 1'033 mehrheitlich rätoromanische Einwohner und liegt 1'474 m ü. M. hoch. Der Ort ist wichtigster Ausgangspunkt für Wanderungen in den Nationalpark der Schweiz. Ein beliebtes Ziel ist die Wanderhütte Chamanna Cluozza.
Inhaltsverzeichnis |
Bevölkerung
Sprachen
Trotz einem Sprachwechsel einer kleinen Minderheit vom Romanischen zum Deutschen im 19. Jahrhundert blieb der Grossteil der Einwohner der angestammten Sprache in Form der Mundart Vallader treu. 1880 gaben 84.3 %, 1900 79.03 % und 1941 78.7 % der Bürger Romanisch als Muttersprache an. In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist der Anteil des Romanischen zwar weiter zurück gegangen, doch ist dieses nach wie vor Mehrheitssprache. 1990 gaben 80.6 % und im Jahr 2000 80.2 % Romanischkenntnisse an. Die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt folgende Tabelle:
| Sprachen in Zernez GR | ||||||
| Sprachen | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
| Deutsch | 207 | 22,50 % | 243 | 27,96 % | 300 | 31,28 % |
| Rätoromanisch | 645 | 70,11 % | 571 | 65,71 % | 586 | 61,11 % |
| Italienisch | 56 | 6,09 % | 41 | 4,72 % | 42 | 4,38 % |
| Einwohner | 920 | 100 % | 869 | 100 % | 959 | 100 % |
Religionen und Konfessionen
In Zernez fand die Reformation im Jahr 1553 statt.
Herkunft und Nationalität
Von den Ende 2005 1044 Bewohnern waren 922 (= 88.31 %) Schweizer Staatsangehörige.
Geschichte
Zernez wurde 1161 erstmals urkundlich erwähnt. Nach einem Grossbrand im Jahre 1872 wurde ein Teil der Ortschaft im städtischen Stil wieder aufgebaut.
Unweit nördlich von Zernez liegt das sehenswerte, aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammende Schloss Wildenberg. Im Ortsteil Runatsch steht eine frühbarocke Pfarrkirche von 1609 mit reichen Stuckverzierungen.
Sehenswürdigkeiten
- Barocke evangelische Pfarrkirche mit dem romanischen Turm des Vorgängerbaus.
- Gotische katholische Kapelle St. Sebastian. War nach der Reformation nicht kirchlich genutzt und ist erst seit 1952 wieder in Betrieb.
- Schloss Planta-Wildenberg. Mittelalterlicher Wohnturm mit barocken Nebengebäuden.
- Morenturm. Mittelalterlicher Wohnturm.
- Nationalparkhaus. Museum zum schweizerischen Nationalpark.
- Im Ortsteil Brail mittelalterliche evangelische Kirche.
Persönlichkeiten
- Marcus Tatius «Tatius Alpinus» (um 1509–1562), Humanist, Übersetzer und Poet
- In Zernez lebt und arbeitet der Zeichner, Maler, Bildhauer und Theaterregisseur Jacques Guidon, Gewinner des Bündner Kulturpreises 2006.
Literatur
- Luzi Dosch: Schweizerische Kunstführer GSK, Band 590: Zernez, Bern 1996, ISBN 3-85782-590-1
Weblinks
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