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Zermatt

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Wappen
Bild:Zermatt.Wappen.gif
Basisdaten
Kanton: Wallis
Bezirk: Visp
BFS-Nr.: 6300Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Gemeinde
PLZ: 3920
Koordinaten: Koordinaten: [http://tools.wikimedia.de/~magnus/geo/geohack.php?language=de&params=46.023604
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Höhe: 1'608 m ü. M.
Fläche: 242.67 km²
Einwohner: 5'634 (1. November 2006)
Website: gemeinde.zermatt.ch
Karte
Vorlage:Infobox Ort in der Schweiz/Hochkomma
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Zermatt (Walliserdeutsch: Zermat; frz. Praborgne, abgeleitet vom ursprünglichen lateinischen Namen Pratobornum) ist eine Gemeinde im Bezirk Visp des Schweizer Kanton Wallis. Zermatt liegt am Ende des Mattertals (auch Nikolaital genannt) auf einer Höhe von cirka 1610 m ü. M. und ist berühmt für seine Lage unterhalb des Matterhorns. Zermatt ist einer der bekanntesten Wintersportorte der Schweiz und auch im Sommer ein beliebter Urlaubsort.

Bild:Zermatt and Matterhorn.jpg
Zermatt und das Matterhorn

Inhaltsverzeichnis

Ort

Durch den Tourismus ist Zermatt im Lauf der Zeit stark gewachsen. Obwohl das typische Bild eines Walliser Bergdorfs nur noch im Ortskern wiederzufinden ist, blieb der Ort vor grösseren Bausünden verschont. Die Tatsache, dass Zermatt autofrei ist, unterstreicht den Anspruch auf das Gütesiegel "Kurort" und unterscheidet Zermatt zugleich von anderen Tourismuszielen wie Davos oder St. Moritz. Transportaufgaben werden von Elektrofahrzeugen oder Pferdetaxen übernommen, so dass in den Strassen diese sowie Fussgänger das Bild beherrschen. Mehr als 120 Hotels und zahlreiche sonstige Gästebetten bieten über 30'000 Gästen Platz. Das abendliche Unterhaltungsangebot reicht von der Diskothek bis zum Gourmetrestaurant.

Skigebiete, Sport und Kultur

Das Skigebiet um Zermatt gliedert sich in die drei Bereiche "Klein Matterhorn / Schwarzsee", "Gornergrat" und "Sunegga / Rothorn (Zermatt)". Seit dem Bau der neuen Verbindungsbahn Furi - Riffelberg im Sommer 2006 (Eröffnung Wintersaison 06/07) sind die 3 Skigebiete nun optimal miteinander verbunden. Mit dem angegliederten Gebiet von Breuil-Cervinia (Italien) stehen dem Wintersportler über 70 Bergbahnen und mehr als 400 Pistenkilometer zur Verfügung.

Die Fahrt mit der Seilbahn zum "Klein Matterhorn" führt auf eine Höhe von 3820 m ü.M. Die Bergstation wurde erst Ende der 70er Jahre erbaut, nachdem man die Konzession schon Ende der sechziger Jahr erhalten hatte. Kurze Zeit später wäre das Projekt wohl kaum mehr realisierbar gewesen, was die Gemeinde Saas-Fee mit ihrem Projekt zum Feechopf (3888m) erfahren musste.

Über einen Personen-Lift gelangt man auf den Gipfel des "Klein Matterhorn" (höchster Aussichtspunkt Europas) auf 3883 m ü.M. Dort offenbart sich ein Panorama, welches von den Schweizer Alpen über die französischen Alpen bis in die italienische Po-Ebene reicht. Das "Klein Matterhorn" ist Kern des Sommerskigebiets von Zermatt.

Das Gebiet des Gornergrats wird mittels der Gornergratbahn, der ältesten elektrischen Zahnradbahn der Schweiz, erschlossen. Der Streckenverlauf bietet spektakuläre Panoramen auf das Matterhorn und die umliegenden Viertausender. Ungefähr auf halber Strecke befindet sich bei der Station Riffelalp der Ausgangspunkt des Riffelalptram, der (nur im Sommer betriebenen) höchsten Strassenbahn Europas, die die Bahnstation mit dem Fünf-Sterne-Hotel Riffelalp Resort verbindet. Am Endpunkt Gornergrat erwarten den Besucher ein Hotel, eine Sternwarte, eine weiterführende Seilbahn zum Stockhorngebiet sowie ein einmaliger Blick auf den Gornergletscher und das Monte Rosa.

Seit einigen Jahren wird zusammen mit Saas-Fee ein Kombiticket für Sommer-Skiurlauber angeboten. Die Fahrzeit von Täsch nach Saas-Fee beträgt ca. 40 Minuten. Seit der Wintersaison 06/07 ist es möglich im Rahmen des Skipasses "Saas-Tal" (Fee-Grund-Almagell-Balen), für einen Tag das Skigebiet in Zermatt zu befahren (ab 6 Tage Skipass).

Seit 1982 findet regelmässig vom Bahnhof Zermatt (1605 m ü.M.) zum Zielpunkt Schwarzsee (2580 m ü.M.) der Matterhornlauf mit einer Streckenlänge von 14,34 km statt. Seit 2003 findet zusätzlich im Juli der Zermatt-Marathon statt, der von St. Niklaus über Zermatt auf den Riffelberg führt.

Seit September 2005 findet das Zermatt Festival statt. Diese Veranstaltung nimmt die Tradition der Zermatter Sommerkonzerte und Meisterkurse aus den 50er- und 60er-Jahren auf. Zu den Veranstaltungsorten zählt u.a. die Riffelalp Kapelle auf 2222 m ü.M, es treten u.a. Größen wie die Berliner Philharmoniker auf.

Verkehr

Wichtigster Zubringer in das autofreie Zermatt ist die Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB). Auf ihrer Linie nach Visp, Brig, Andermatt und Disentis verkehrt auch der Glacier-Express. Autos müssen in Täsch, 6 km vor Zermatt, abgestellt werden. Von dort führt ein Bahn-Pendelverkehr im 20-Minuten Takt nach Zermatt.

Direkt neben dem Bahnhof der MGB beginnt die Zahnradstrecke der Gornergratbahn (GGB), die auf den Gornergrat führt. 1896 wurde mit dem Bau der imposanten Ausflugsbahn begonnen. Da die Endstation Gornergrat auf einer Höhenlage von 3089 m ü.M. liegt, war die Bauzeit zwischen Schneeschmelze und dem Wintereinbruch äusserst kurz. Über 1000 Arbeiter kamen zum Einsatz - die meisten von ihnen waren, wie bei allen damaligen grossen Eisenbahnbauten der Schweiz, Italiener. Insgesamt waren während der zweijährigen Bauzeit rund 2400 Arbeiter beschäftigt.

Zermatt ist der Sitz der Air Zermatt AG, eines schweizerischen Helikopterunternehmens, welches 1968 gegründet worden ist.

Bemerkenswerte Bauwerke

Berg- und Schutzhütten

Bekannte Zermatter

  • Fränzi Aufdenblatten, Skirennläuferin
  • Otto Furrer, Mitbegründer des Wintersportortes Zermatt und erfolgreicher Wintersportler der 1920er- und 1930er-Jahre.
  • Ulrich Inderbinen, Bergführer. Bestieg insgesamt 371 mal und mit 90 Jahren das letzte Mal das Matterhorn.
  • Bruno Jelk, *02.10.1943 in Plaffeien, Chef der Bergrettung. Hat z.B. das Dreibein für die Bergung aus Gletscherspalten entwickelt.
  • Heinz Julen, Künstler
  • Mario Julen, Bergführer. Hat als erster Zermatter den Mt. Everest bestiegen, hat als erster Europäer die Everesttraversierung geschafft.
  • Max Julen, Olympiasieger Riesenslalom
  • Daniel Lauber, Alt-Ständerat (1983 - 1991) und Alt-Gemeindepräsident (1976-1990)
  • Pirmin Zurbriggen, Saaser Skilegende, Olmpiasieger 1988

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Zermatt – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

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