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Zentralnachweisstelle
Aus Kefk.
Die Zentralnachweisstelle (ZNS) war eine Einrichtung des Bundesarchives.
Funktion und Geschichte
Die Personalakten der früheren Reichswehr und Wehrmacht, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem Gebiet der damaligen Bundesrepublik noch erhalten gebliebenen waren, wurden zunächst in Dortmund, später im sog. Personenstandsarchiv II des Landes Nordrhein-Westfalen in Aachen-Kornelimünster zusammengetragen.
Im Jahre 1955 gingen die erhalten gebliebenen, personenbezogenen Unterlagen der ehemaligen Angehörigen des deutschen Heeres und der Luftwaffe, der Waffen-SS, des Reichsarbeitsdienstes und anderer Organisationen (z.B. Organisation Todt, Nachrichtenhelferinnen) sowie das überlieferte wehrmachtgerichtliche Schriftgut aller Wehrmachtteile an das Bundesarchiv über, das damit jedoch nur über eine „Teilmenge“ der personenbezogenen Unterlagen militärischer Provenienz verfügte.
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