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Zell am Main

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Zell am Main.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Koordinaten: Koordinaten: 49° 49′ N, 9° 52′ O49° 49′ N, 9° 52′ O
Höhe: 179 m ü. NN
Fläche: 9,96 km²
Einwohner: 4153 (29. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 417 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97299
Vorwahl: 0931
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 209
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausplatz 8
97299 Zell am Main
Webpräsenz:
Bürgermeister: Franz Nagelstutz (CSU)

Zell am Main (amtlich: Zell a.Main) ist ein Markt im Landkreis Würzburg im Süden des Regierungsbezirks Unterfranken und liegt etwa 5 km nordwestlich der Stadt Würzburg am Main.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Zell wurde erstmals 1128 anlässlich der Gründung des Prämonstratenser-Klosters Oberzell urkundlich erwähnt. Der Ort hat insbesondere durch das noch intakte Kloster Oberzell, wie auch durch das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kloster Unterzell eine wechselvolle Geschichte.

Das Amt des Hochstiftes Würzburg fiel bei der Säkularisation an Bayern, wurde 1805 (Friede von Preßburg) Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und kam mit diesem 1814 endgültig an Bayern.

Im Jahre 1817 gründeten Friedrich Koenig und Andreas Bauer in dem zu dieser Zeit säkularisierten Kloster Oberzell das Unternehmen Koenig & Bauer, welches sich heute auf der anderen Mainseite auf Würzburger Grund befindet.

Religionen

Von der Bevölkerung sind 65,07% katholisch, 21,24% evangelisch und 13,69% anderer Religionen zugehörig oder konfessionslos. Der Ausländeranteil der Bevölkerung beträgt 6,17%. (Dezember 2005)

Politik

Im Marktgemeinderat sitzen neben dem ersten Bürgermeister 16 Marktgemeinderäte der CSU/FZB (Freie Zeller Bürger), der SPD/WG (Wählergemeinschaft) und der Zeller Mitte. Erster Bürgermeister ist Franz Nagelstutz (CSU/FZB). Seine Stellvertreterinnen sind Anita Feuerbach (CSU/FZB) und Malwine Kohl (SPD/WG).

Wirtschaft

Verkehr

Die Buslinie 22 der ÖPNV (Nahverkehr in Würzburg) bedient Zell vom Busbahnhof Würzburg über die Zellerau im 20- bzw. 30-Minuten-Takt, an Sonn- und Feiertagen verkehrt die Linie alle 60 Minuten (Fahrzeit 15-25 Minuten). Im Ort selbst verkehrt mehrfach die Woche der Bürgerbus kostenfrei. Des Weiteren gibt es auf Würzburger Grund den Bahnhof Würzburg-Zell, von dem Regionalzüge zum Hauptbahnhof Würzburg oder in Richtung Gemünden verkehren. Von der Schiffsanlegestelle kann man in den Sommermonaten tagsüber ungefähr alle 60 Minuten nach Würzburg zum Alten Kranen oder nach Veitshöchheim fahren.

Ansässige Unternehmen

Im Gewerbegebiet finden sich das Modeunternehmen Finn Karelia, die Automobile Breitenberger Chrysler Jeep und Dodge Vertragspartner sowie zahlreiche Handwerker und kleinere Firmen.

Öffentliche Einrichtungen

Bildungseinrichtungen

Neben einer Grundschule (1.-4. Klasse) und einem Caritas-Kindergarten gibt es im Kloster Oberzell eine Montessori-Schule (Grund- und Hauptschule).Seit November 2006 gibt es eine Kinderkrippe (Montessori) in der Pfaffsmühle.

Freizeit- und Sportanlagen

Im Altort steht die der TG Zell zugehörige Alte Turnhalle. Zwischen den Baugebieten Eli und Scheckert findet sich die Maintalhalle mit italienischem Restaurant sowie einem Jugendraum. Auf dem umgebenden Freigelände sind zwei Fussballplätze (FC Zell 1919) und fünf Tennisplätze. Rund um den Rathausplatz gibt es außerdem ein Skateplatz sowie ein Streetballfeld.

Städtepartnerschaften

Entwicklung des Ortsgebiets

Vornehmlich gilt es in den nächsten Jahren den Altort von Zell wieder aufzuwerten, welcher durch die Nähe zum Zeller Berg und die enge Bebauung noch bedingt recht feucht und dunkel erscheint.

Einwohnerentwicklung

Durch die Ausweisung neuer Bauplätze in den letzten Jahren wächst Zell langsam an (Mai 2004-Dezember 2005: ca. +120 Einwohner).

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke


Sonstiges

Kulinarische Spezialitäten

Speisen kann man in Zell im Gasthaus Rose im Altort, dem Restaurant Schnatterloch am Rathausplatz sowie dem Restaurant "Il Gatto e la Volpe" in der Maintalhalle.

Wikipedia
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