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Zell am Harmersbach
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Zell am Harmersbach.png |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Ortenaukreis | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 48° 21′ N, 8° 4′ O48° 21′ N, 8° 4′ O | |
| Höhe: | 223 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,43 km² | |
| Einwohner: | 8063 (30. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 221 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 77736 | |
| Vorwahl: | 07835 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OG | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 17 146 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Hauptstraße 19 77736 Zell | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans-Martin Moll | |
Zell am Harmersbach ist eine Stadt im Ortenaukreis am Westrand des Schwarzwalds. Zell war im Heiligen Römischen Reich die kleinste Freie Reichsstadt.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Geografische Lage
Zell liegt am Ausgang des Harmersbachtals, einem Seitental der Kinzig.
Nachbargemeinden
Die Stadt grenzt im Norden an Nordrach, im Nordosten an Oberharmersbach, im Südosten an Fischerbach, im Süden an die Stadt Haslach, im Südwesten an Steinach, im Westen an Biberach und im Nordwesten an die Stadt Gengenbach.
Stadtgliederung
Zur Stadt gehören neben Zell die Ortsteile Unterharmersbach, Unterentersbach und Oberentersbach.
Geschichte
Zell ist eine Gründung des Klosters Gengenbach. Später gehörte Zell den Zähringern, nach ihrem Aussterben fiel die Stadt an Kaiser Friederich II.. Unter Rudolf von Habsburg erreichte Zell am Harmersbach Reichsunmittelbarkeit. Zell musste sich allerdings ständig gegen Versuche der österreichischen Ortenau wehren, die Stadt in ihr Territorium einzugliedern. Hierbei fand Zell Unterstützung bei den benachbarten Reichsstädten Gengenbach und Offenburg.
1718 wurde das Zell umgebende Harmersbachtal von der Stadt unabhängig und ein eigenständiges freies Reichstal.
1803 fiel Zell an Baden.
1904 zerstörte ein Großbrand mehrere Fachwerkhäuser im Stadtkern. Die nördliche Seite der unteren Hauptstraße wurde danach im für diese Zeit typischen Jugendstil wiederaufgebaut. Diese Häuserzeile gilt heute in ihrer Einheitlichkeit als beispielhaft für die Architektur des beginnenden 20. Jahrhunderts.
Politik
Die Stadt ist Sitz der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Biberach, Nordrach und Oberharmersbach.
Gemeinderat
Dem Gemeinderat gehören nach der Kommunalwahl vom 13. Juni 2004 neben dem Bürgermeister als Vorsitzenden 18 Mitglieder an, sieben von der CDU, sechs von der Freien Wählervereinigung, drei von der SPD und zwei gehören der Grünen Liste Zell an.
Wappen
Das Wappen von Zell - Schwarzer Adler auf Gold - ist das Wappen des Heiligen Römischen Reiches und symbolisiert die Geschichte als Freie Reichsstadt.
Partnerschaften
Die Stadt Zell unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu
- Baume-Les-Dames in der Region Franche-Comté in Frankreich seit 1990 und
- Frauenstein im Erzgebirge in Sachsen seit 1991.
Der Stadtteil Unterharmersbach unterhält seit 2000 eine Partnerschaft mit der Schweizer Gemeinde Tuggen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Heimatmuseum Fürstenberger Hof
- Villa Haiss, Museum für zeitgenössische Kunst
- Storchenturm Museum
Wirtschaft und Infrastruktur
Zell ist der Geburtsort der bekannten „Hahn und Henne“-Keramik.
Verkehr
Zell am Harmersbach liegt an der Harmersbachtalbahn, einer nach Oberharmersbach führenden Nebenstrecke der Schwarzwaldbahn.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Franz Josef Ritter von Buß – Politiker und Kirchenrechtler
- Ignaz Blasius Bruder – Musikwerkfabrikant und Orgelbauer
- Erhard Junghans - Uhrenfabrikant, Gründer der Junghans Uhrenfabrik in Schramberg
- Thomas Ruff – Fotokünstler
weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
- Karl Hasel − leitete von 1945 bis 1952 das Forstamt Zell am Harmersbach
Weblinks
- Webpräsenz der Stadt Zell
- Links zum Thema „Zell am Harmersbach“ im Open Directory Project
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