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Zeitschriftendatenbank
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Die Zeitschriftendatenbank (ZDB) ist die zentrale bibliografische Datenbank (Fachdatenbank) für Titel- und Besitznachweise fortlaufender Sammelwerke in Deutschland, also etwa von Fachzeitschriften, Zeitschriften und Zeitungen. Die ZDB verzeichnet Nachweise nahezu aller deutschen wissenschaftlichen Bibliotheken und vieler sonstiger öffentlichen Bibliotheken und ist im Internet frei nutzbar.
Grundvoraussetzung für die Aufnahme eines Titels in der Zeitschriftendatenbank ist, dass er zur „Gattung“ der fortlaufenden Sammelwerke (Periodika und Schriftenreihen) gehört, also in mehreren Teilen (Heften, Bänden) erscheint und in der Erscheinungsdauer nicht begrenzt ist (wie es beispielsweise Lexika sind). Das Spektrum umfasst nicht nur gedruckte Nachweise (Printmedien), sondern auch Titel elektronischer Zeitschriften und von Mikroformen.
Die Datenbank verzeichnet, welche Periodika in den einzelnen teilnehmenden Bibliotheken vorhanden sind. Dazu kann zum Beispiel nach einem Zeitschriftentitel gesucht werden. Der sogenannte Bestandsdatensatz gibt darüber Auskunft, in welcher Bibliothek welche Jahrgänge vorhanden sind. Dagegen verzeichnet die ZDB keine Aufsatztitel.
Durch ihren Umfang an Titel- und Bestandsnachweisen ist die ZDB in Deutschland das Rückgrat der Fernleihe für die vorgenannten Literaturgattungen. Sie verzeichnet neben den Beständen deutscher Bibliotheken auch solche aus Österreich und (eingeschränkt) dem übrigen europäischen Ausland. Insgesamt umfasst die ZDB als weltgrößte Datenbank ihrer Art mehr als 1,1 Millionen Titel in allen Sprachen von 1500 bis heute und weist zu diesen Titeln den Besitz von ca. 4300 deutschen Bibliotheken nach.
Die Zeitschriftendatenbank wird zentral an der Deutschen Nationalbibliothek vorgehalten (Datenbank und Systempflege) und federführend von der Staatsbibliothek zu Berlin (Zentralredaktionen) betreut.
Siehe auch
Weblinks
- ZDB OPAC (zur Recherche)
- Informationen und aktuelles zur ZDB
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