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Zeithain

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen zeithain.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Dresden
Landkreis: Riesa-Großenhain
Koordinaten: Koordinaten: 51° 20′ N, 13° 21′ O51° 20′ N, 13° 21′ O
Höhe: 98 m ü. NN
Fläche: 81,49 km²
Einwohner: 6633 (29. Sep. 2005)
Bevölkerungsdichte: 81 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01619
Vorwahl: 03525
Kfz-Kennzeichen: RG
Gemeindeschlüssel: 14 2 85 420
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 36 a
01619 Zeithain
Webpräsenz:
Bürgermeister: Hannes Berger

Zeithain ist eine verwaltungsgemeinschaftsfreie Gemeinde im Zentrum des Landkreises Riesa-Großenhain im Freistaat Sachsen.

Inhaltsverzeichnis

Ortsteile

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Cottewitz, Gohlis, Jacobsthal, Kreinitz, Lorenzkirch, Moritz, Neudorf, Promnitz, Röderau-Bobersen, Zeithain und Zschepa

Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt am Rande der Elbaue am Übergang zur Großenhainer Pflege. Die Nachbarstädte sind die Kreisstadt Großenhain (14 km), Gröditz (12 km) und Riesa (5 km). Die Gemeinde liegt an der Kreuzung der Bundesstraßen B 169 und B 98. Die Bahnstrecken Chemnitz - Berlin und Riesa - Falkenberg verlaufen durch das Gemeindegebiet.

Die Ortsteile Röderau-Bobersen, Lorenzkirch, Zschepa, Gohlis und Kreinitz wurden in den letzten Jahren zweimal durch das Elbehochwasser schwer betroffen.

Geschichte

1730 veranstaltete August der Starke das "Lustlager von Zeithain", eine gigantische Militärparade, bei der Tausende von hölzernen Tellern in die Elbe geworfen wurden (Gustav Nieritz schrieb darüber eine Erzählung) und ein großes Stollenmesser zum Einsatz kam. Beim Dorf Streumen wurde ein Opernhaus erbaut.

Sehenswürdigkeiten

  • Sächsisches Feuerwehrmuseum Zeithain
  • Bockwindmühle Zschepa
  • Tiergehege Jacobsthal
  • Naturschutzgebiet Gohrisch-Heide
  • Ehrenhain Zeithain (siehe Lit.)
  • Gedenkstein an das erste Treffen der US Army und der Roten Armee in Kreinitz

Söhne und Töchter des Ortes

  • Max Hoelz (1889-1933), Revolutionär, im Ortsteil Moritz geboren
  • Frieder Andrich (*1948), ehemaliger deutscher Fußballspieler

Literatur

  • Jörg Osterloh Ein ganz normales Lager. Das Kriegsgefangenen-Mannschaftsstammlager 304 (IV H) Zeithain 1941 bis 1945 Hg. Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Kiepenheuer, Leipzig 1997 (Schriftenreihe, 2) ISBN 3378010185
  • Walter Donath Ehrenhain Zeithain. Den Toten zum Gedenken, den Lebenden zur Mahnung Hg: SED-Kreisleitung Riesa, Kommission zur Wahrung und Weiterführung der revolutionären Traditionen der Arbeiterbewegung u. des antifaschistischen Widerstandskampfes; in Verbindung mit der Kommission zur Erforschung d. Geschichte der örtlichen Arbeiterbewegung. Verlagsort: Riesa, 1985
  • Hans BESCHORNER, Beschreibungen und bildliche Darstellungen des Zeithainer Lagers von 1730, in: NASG 27, 1906, S. 103-151 und NASG 28, 1907, S. 200-252

Weblinks

Wikipedia
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