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Zeiselmauer-Wolfpassing
Aus Kefk.
| Wappen | Karte |
|---|---|
| Bild:Wappen Zeiselmauer.png | Bild:Map at zeiselmauer-wolfpassing.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niederösterreich |
| Politischer Bezirk: | Bezirk Tulln (TU) |
| Fläche: | 12,7 km² |
| Einwohner: | 1966 (Volkszählung 2001) |
| Höhe: | 175 m ü. A. |
| Postleitzahl: | 3424 |
| Vorwahl: | 02242 |
| Geographische Lage: | Koordinaten: 48° 19' 10" N, 16° 10' 30" O48° 19' 10" N, 16° 10' 30" O |
| Gemeindekennziffer: | 32140 |
| Anschrift der Verwaltung: | Bahnstraße 6 3424 Zeiselmauer |
| Offizielle Website: | www.zeiselmauer.at.gs |
| E-Mail-Adresse: | gemeinde@zeiselmauer.gv.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Josef Wagner |
Zeiselmauer-Wolfpassing ist eine Gemeinde mit 1.966 Einwohnern im Bezirk Tulln in Niederösterreich.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Zeiselmauer-Wolfpassing liegt im Tullnerfeld in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 12,7 Quadratkilometer. 50,24 Prozent der Fläche sind bewaldet.
Katastralgemeinden sind Wolfpassing, Zeiselmauer.
Geschichte
Im Hochmittelalter befand sich in Zeiselmauer eine bischöfliche Pfalz als Amtssitz des Passauer Bischofs, wenn er sich in diesem Teil der Diözese aufhielt. Hier verstarb 1091 der aus Passau vertriebene Bischof Altmann, der Gründer des Stiftes Göttweig. Das fürstbischöfliche Zeiselmauer war nach dem landesfürstlichen Tulln lange Zeit der bedeutendste Ort des östlichen Tullnerfelds und auch kultureller Anziehungspunkt. Hier erhielt am 12. November 1203 der Minnesänger Walther von der Vogelweide von Bischof Wolfger von Erla ein Ehrengeschenk von 5 solidi longi („lange Schillinge“) zum Ankauf eines Pelzes. Die kurze Notiz darüber stellt für die Literaturgeschichte die einzige konkrete und datierte Information aus dem Leben Walthers dar. Zeiselmauer fand auch Eingang ins Nibelungenlied, etwas später wählte es Neidhart von Reuental zum Schauplatz seiner populären dörflichen Minnelieder.
Das Gemeindewappen von Zeiselmauer spiegelt diese Geschichte wider: die namengebende Mauer steht für knapp 400 Jahre römisches Kastell, der rote Wolf, das Wappentier Passaus, für beinahe 1000 Jahre Zugehörigkeit zum weltlichen Herrschaftsgebiet der Passauer Bischöfe.
Einwohnerentwicklung
Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1966 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1733 Einwohner, 1981 1470 und im Jahr 1971 1397 Einwohner.
Bedeutende hier geborene oder hier wirkende Menschen
- Florian von Lorch, Schutzpatron der Feuerwehr
- Herwig Friesinger, Archäologe
Politik
Bürgermeister der Gemeinde ist Josef Wagner, Vizebürgermeister Rudolf Krutis, Amtsleiter Sieglinde Kvapil. Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2005 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: SPÖ 10, ÖVP 5, Grüne 1, Liste aktiv 3, andere keine Sitze.
Wirtschaft und Infrastruktur
Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 72, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 20. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 898. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 48,42 Prozent.
Weblinks
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