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Zeilenkamera
Aus Kefk.
Als Zeilenkamera bezeichnet man allgemein einen digitalen Kameratypen, der keinen zweidimensionalen Sensor besitzt, sondern nur eine einzelne Sensorzeile.
Im Unterschied zu Matrix- oder Flächenkameras ist die Chipfläche von Zeilenkameras wesentlich kleiner. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit von Verunreinigungen durch Staubpartikel geringer und es können Zeilenkameras mit sehr hohen Auflösungen gefertigt werden. Heute sind typischerweise Auflösungen von 12288 Pixeln pro Zeile möglich. Zeilenkameras liefern Zeilenraten von bis zu 68 kHz. Zeilenkameras existieren als Ausführungen mit CCD- und CMOS- Sensoren, aber auch mit eher ungewöhnlichen Sensortypen wie Germanium- Sensoren zur Aufzeichnung von Infrarotstrahlung.
Zeilenkameras existieren als monochrome und als farbsensitive Varianten, und können je nach Anwendungsfall mit unterschiedlichen Objektiven ausgestattet werden.
In der industriellen Bildverarbeitung werden bevorzugt Zeilenkameras eingesetzt. Das Bild entsteht durch die relative Bewegung des Objektes oder des Objektstroms zur Kamera. Es ist hierbei möglich für die Auswertung rechteckige Pixel zu erzeugen, indem die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Produktes der Zeilenzeit der Kamera angepasst wird.
Bildverarbeitende Systeme, die Zeilenkameras nutzen, werden sowohl für Qualitätssicherungsaufgaben wie auch Sortierverfahren eingesetzt. Hierbei ermöglicht es die hohe Zeilenrate den Produktstrom schnell am Sensorsystem vorbeizuführen wodurch sich sehr hohe Durchsatzraten erzielen lassen.
Weblinks
http://www.rauscher.de/Produkte/Kameras/Zeilenkameras-Monochrom/
