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Zedlitz

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Bild:Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen finden sich unter Zedlitz (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Zedlitz.png
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Greiz
Verwaltungsge-
meinschaft
:
Münchenbernsdorf
Koordinaten: Koordinaten: 50° 49′ N, 12° 2′ O50° 49′ N, 12° 2′ O
Höhe: 257 m ü. NN
Fläche: 13,05 km²
Einwohner: 711 (29. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 54 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07557
Vorwahl: 036603
Kfz-Kennzeichen: GRZ
Gemeindeschlüssel: 16 0 76 086
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Karl-Marx-Platz 13
07589 Münchenbernsdorf
Webpräsenz:
Bürgermeisterin: Christa Hofbauer

Zedlitz ist eine Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen. Sie gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Münchenbernsdorf.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Nachbargemeinden

Angrenzende Gemeinden sind Bocka, Crimla, Harth-Pöllnitz, Hundhaupten, die Stadt Weida und Wünschendorf/Elster im Landkreis Greiz sowie die kreisfreie Stadt Gera.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde hat vier Ortsteile:

  • Seifersdorf
  • Sirbis
  • Wolfsgefärth
  • Zedlitz

Geschichte

Seifersdorf

Kirchenpolitisch ab 1267 dem Sprengel Frießnitz zugehörig, ist Seifersdorf heute ein Ortsteil von Zedlitz. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 1209 als Sifredestorff bzw. Siversdorff im Urkundenbuch der Vögte von Weida. Eine spätere Schreibweise ist Seyfferstorff (Quelle: Lehnbuch des Klosters Mildenfurth).

Sirbis

Erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1287 als Syrwis. Weitere Schreibweisen waren Syrewisen, Syrbis, Sirwis, Syrwis und Serewiz.

Wolfsgefärth

Erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1209 in der Schreibweise Wolfesszferthe, Wolfersferthe, Wolfe(r)szferthe, aber auch Wolferfert bzw. Wolfferfert.

Zedlitz

Ein bronzezeitliches Hügelgrab beweist, dass hier schon zu Urzeiten Menschen siedelten. Zedlitz liegt im reizvollen Seilersbachtal, im Volksmund auch als "Silbergrund" bekannt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1196.

Eingemeindungen

Am 1. Dezember 1991 wurde Wolfsgefärth eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Politik

Wappen

Blasonierung: „In Silber sich gegenüber stehend und bewehrt einen roten Fuchs mit goldenen Krallen und einen redenden schwarzen Wolf mit roten Krallen; im roten Schildfuß links und rechts je eine goldene Ähre neben einer gestürzt eingebogenen Spitze.“

Das Wappen der Gemeinde Zedlitz basiert auf Elementen, die sich auf alten Siegeln der vier Dörfer der Gemeinde befinden: Die Weizen-Ähren stammen von den Siegeln der Orte Seifersdorf und Sirbis. Der Wolf ist dem Siegel Wolfsgefährts, der Fuchs dem Siegel von Zedlitz entnommen. Die Formation der Elemente symbolisiert die Position der Dörfer in der sogenannten Silbergrund-Region. In dieser hier gezeigten Form, wurde das Wappen von Zedlitz am 17. Januar 1994 bewilligt.

Literatur

  • Rudolf Diezel: Das Prämonstratenserkloster Mildenfurt. Verlag der Frommannschen Buchhandlung Walter Biedermann, Jena 1937
  • Berthold Schmidt: Urkundenbuch der Vögte von Weida, Gera und Plauen. Zweiter Band 1122 - 1356. Verlag Gustav Fischer, Jena 1885

Weblinks

Wikipedia
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