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Zechstein
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Zechstein ist die deutsche Bezeichnung für eine geologische Zeitepoche. Sie bildet zusammen mit dem Rotliegenden das Perm, das jüngste System im Zeitalter des Paläozoikums.
Zechstein ist einerseits ein bergmännischer Begriff, der „zäher Stein“ bedeutet - andererseits erinnert dieses Wort an den „Zechstein“, auf dem die Zechen (Bergwerksgebäude) für den Abbau des Kupferschiefers lagen.
Die Zeitepoche begann vor 257,3 Millionen Jahren und endete vor 240 Millionen Jahren. In dieser Zeit war Nordeuropa von dem sogenannten Zechsteinmeer geprägt. Es hinterließ bei seinen großräumigen Vorstößen in die heutigen mitteleuropäischen Regionen sieben Zyklen mit erosiv-sedimären/marin-euxinischen Sedimenten (Werra, Staßfurt, Leine, Aller, Ohre, Friesland, Fulda). Davon hatte der Kupferschiefer auf Grund seiner regional verstärkt auftretenden Buntmetallführung als Silber- und Kupferlieferant zwischen dem Mittelalter und dem zwanzigsten Jahrhundert große volkswirtschaftliche Bedeutung.
Der zweite wichtige Bodenschatz, der in der Zechsteinepoche gebildet wurde, sind die heute noch stark in Abbau stehenden Steinsalz- und Kalisalzvorkommen.
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