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Zeche Dorstfeld
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Die Zeche Dorstfeld war ein Steinkohlen-Bergwerk im Dortmunder Stadtteil Dorstfeld.
Das Bergwerk betrieb zeitweise bis zu drei Kokereien:
- eine Kokerei beim Schacht Karlsglück
- eine Kokerei auf der Schachtanlage Dorstfeld 2/3 (1903 - 1963)
- eine Kokerei auf der Schachtanlage Dorstfeld 1/4 (1907 - 1929)
Am 16. Mai 1925 ereignete sich auf Schacht 5 eine schwere Sprengstoff- und Kohlenstaubexplosion, die 47 Todesopfer forderte.
Die größte Fördermenge erarbeiteten im Jahre 1939 3.622 Beschäftigte mit 1.329.941 Tonnen Kohle.
Die Zeche Dorstfeld wurde 1963 stillgelegt.
An die Zeche Dorstfeld erinnern heute die umgebauten Kauen- und Verwaltungsgebäude, in denen das Creativzentrum der Volkshochschule einen Standort gefunden hat, die Spitzkegelhalden in der Nähe des Revierparks Wischlingen sowie die erhaltenen Schlammabscheider-Türme.
Auch die durch den Architekten Oskar Schwer aus Essen errichtete Bergmannssiedlung Oberdorstfeld in der Art einer Gartenstadt ist durchaus sehens- und lebenswert.
Die Schachtanlage 2/3 befand sich zwischen der Wittener Straße und dem Vogelpothsweg, ihr ehemaliger Gleisanschluss ist weitgehend identisch mit der Trasse der heutigen S-Bahn-Linie S 1. Auf dem Gelände der Kokerei der Schachtanlage 2/3 wurden ab 1981 Schadstoffe wie Naphthalin und andere kokereitypische Kohlenwasserstoffe gefunden. Da dort bereits teilweise neue Wohnbebauung entstanden war, musste der Boden abgetragen werden.
Siehe auch: Liste von Bergwerken in Deutschland
Koordinaten: 51° 36' 59" N, 7° 12' 12" O
