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Zeche Dannenbaum

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Ehemaliges Büro- und Waschkauengebäude der Schachtanlage Dannenbaum I

Die Zeche Dannenbaum war ein Steinkohlen-Bergwerk in Bochum. Zeitweise wurden auch Eisenerze gewonnen. Ihre Schachtanlagen waren in den Ortsteilen Laer (zwischen Markstraße, Sheffieldring und Wittener Straße) und Steinkuhl (zwischen Paulstraße und Sheffieldring) zu finden.

Bergbau im Grubenfeld der Zeche "Dannenbaum" bestand seit 1736. 1790 wurde das Erbstollenrecht verliehen. 1825 wurde bereits unter der Stollensohle Abbau betrieben. 1859 wird mit dem Abteufen des ersten Tiefbauschachtes begonnen. 1860 Förderbeginn

Die bergrechtliche Gewerkschaft "Dannenbaum" wurde 1868 gegründet, 1873 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und 1878 wieder zurück in eine Gewerkschaft.

1889 übernahm ein Konsortium des Bankhauses Rothschild die Zeche und brachte die Kuxe der Zechen "Prinz Regent", "Eulenbaum" und "Friederika" in die nun wieder als AG firmierende Gesellschaft "Dannenbaum" ein.

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Ehem.Fördermaschinenhaus der Schachtanlage Dannenbaum II
1899 ging die Gesellschaft auf die "S.A. des Hauts-Fourneaux de Differdange" über. Das fusionierte Unternehmen war die Keimzelle der Deutsch-Luxemburgischen Bergwerks- und Hütten-AG , einem der größten deutschen Montankonzerne unter Führung von Hugo Stinnes.

1958 wurde die Förderung auf den Schächten der Zeche "Dannenbaum" eingestellt. Die Zeche wurde mit der Zeche "Prinz Regent" zusammengelegt. Das Grubenfeld wurde noch bis 1960 von den Schächten der Zeche "Prinz Regent" aus abgebaut.

Auf dem Zechengelände von der Schachtanlage Dannenbaum I im Ortsteil Laer befindet sich heute ein Werk der Adam Opel AG. Das Zechengelände der Schachtanlage Dannenbaum II nutzt heute ein Schrotthändler. Von der Schachtanlage Eulenbaum sind nur noch ein paar Halden zu sehen und die Schachtanlage Friederica ist unter dichter Wohnbebauung verschwunden.

Koordinaten: 51° 28' 04" N, 07° 16' 00" O

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