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Zeche Amalia

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Die Zeche Amalia war ein Steinkohlen-Bergwerk im Bochumer Stadtteil Werne.

Die Abteufarbeiten für die Schachtanlage Amalie wurden 1873 begonnen. Zwei Jahre später konnte mit der Förderung von Kohle begonnen werden. Zur Weiterverarbeitung der geförderten Kohle wurde auf dem Betriebsgelände eine Kokerei und später auch eine Brikettfabrik errichtet.

Im Jahre 1887 wurden etwa 150.000 Tonnen Kohle gefördert, drei Jahre später schon 180.000 Tonnen. Um die Wetter unter Tage zu verbessern, wurde 1892 ein Wetterschacht abgeteuft, der 1893 in Betrieb genommen wurde. Im Jahre 1895 konnten dann mit 970 Beschäftigten 226.000 Tonnen Kohle gefördert werden. 1898 begann das Abteufen eines zweiten Wetterschachtes, der 1899 in Betrieb genommen wurde.

1902 erfolgte unter Tage der Durchschlag mit der Zeche Neu-Iserlohn. Die höchste Förderung erzielte die Zeche Amalia 1913 mit fast 299.000 Tonnen und 1.123 Mitarbeitern.

1928 ging die Zeche in der Zeche Heinrich Gustav auf.

Weblinks

Koordinaten: 51° 30′ 2″ N, 7° 18′ 20″ O

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