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Zebramanguste
Aus Kefk.
| Zebramanguste | ||||||||||||
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| Bild:Zebramanguste.jpeg Zebramanguste (Mungos mungo) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Mungos mungo | ||||||||||||
| (Gmelin, 1788) |
Die Zebramanguste (Mungos mungo) ist eine in Afrika lebende Raubtierart aus der Familie der Mangusten (Herpestidae).
Inhaltsverzeichnis |
Merkmale
Namensgebendes Merkmal der Zebramangusten sind die Querstreifen, die sich von der Mitte des Rückens bis zur Schwanzwurzel erstrecken. Das Fell ist rau und graubraun gefärbt, die Füße und die Schwanzspitze sind schwarz. Die Füße sind bis zum Knöchel unbehaart, die Vorderfüße tragen fünf und die Hinterfüße vier Zehen, die mit gebogenen, zum Graben geeigneten Krallen versehen sind. Die Schnauze ist kegelförmig, der Schwanz zugespitzt und nicht buschig. Diese Tiere erreichen eine Kopfrumpflänge von 30 bis 45 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 23 bis 29 Zentimetern und ein Gewicht von 1 bis 1,5 Kilogramm.
Verbreitung und Lebensraum
Zebramangusten sind in Afrika südlich der Sahara beheimatet, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Gambia und Äthiopien südwärts bis Südafrika. Sie bewohnen eine Reihe von Lebensräumen, darunter Savannen, Wälder und felsige Gebiete, meiden aber allzu trockene Gebiete wie Halbwüsten und Wüsten. Die Art ist nicht gefährdet.
Lebensweise
Häufig befinden sich ihre Baue in alten Termitenhügeln. Solche Baue haben eine etwa 1 m³ große Schlafkammer und manchmal angrenzende weitere Kammern. Sie werden oft nur einige Tage benutzt und dann gewechselt.
Sie sind tagaktiv (bei Hitze nur morgens und abends) und leben in Familiengruppen bis zu 30 Tieren. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und Tausendfüßern, manchmal auch Mäusen. Eine beliebte Beute sind auch Vogeleier. Diese werden mit den Vorderbeinen gegriffen und zwischen den Hinterbeinen hindurch rückwärts geschleudert, um sie zu zerbrechen. Beutetiere, die ein Drüsensekret aussondern, werden so lange mit den Pfoten auf dem Boden gerollt, bis sie ihren Schutzmantel verloren haben.
Zu den natürlichen Feinden der Zebramanguste gehören große Raubtiere wie Hyänen, Schakale, Leoparden und große Greifvögel sowie Schlangen. Der Mensch zählt dagegen nicht zu den Feinden, da die Zebramanguste nicht als Schädling gilt und auch nicht als Krankheitsüberträger in Erscheinung tritt.
Weblinks
- Mungos mungo in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2006. Eingestellt von: Mustelid Specialist Group, 1996. Version vom 12. Mai 2006
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