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Zbigniew Kazimierz von Goblinic

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Zbigniew Kazimierz von Goblinic (* 17. Mai 1368 in Goblinic; † 15. Juni 1431 in Hrodna) war ein polnischer Heereskommandant und Kirchenstifter.

Jugend

Zbigniew von Goblinic war der älteste Sohn des Walgard von Goblinic’ († 1389), einem zu Reichtum gelangten Adelsherren und Grundbesitzer aus einem gorsischen Adelsgeschlecht. Der Reichtum und Grundbesitz der Familie resultierte aus der Teilnahme Walgards an der Schlacht an den Blauen Wassern 1363 am Bug. Walgard wurde seinerzeit aufgrund seiner Tapferkeit vom Großfürsten Algirdas mit Besitzungen und Lehen belohnt.

Im unruhebehafteten Grenzgebiet zwischen Polnisch-Litauen und Russland geboren, erlernte Zbigniew von Goblinic früh das Kriegshandwerk und nahm als Junge bereits an Fehden mit Deutschordensrittern und Tartaren teil.

Schlacht von Tannenberg

In der Schlacht bei Tannenberg (richtigerweise bei den Dörfern Grunwald, Tannenberg, Ludwigsdorf und Ulnowoam) am 15. Juli 1410 nahm Zbigniew von Goblinic auf Seiten der Armee aus Polen, Litauern, Russen und Tartaren unter König Wladyslaw II. Jagiello von Polen und Großfürst Witold von Litauen teil. In dieser Schlacht wurde die Armee des Deutschritterordens vernichtend geschlagen und die Macht der Ordensritter gebrochen. Zbigniew Kazimierz von Goblinic kommandierte dabei als Perkament Jan Zyndram von Maszkowics einen Hauptteil der vereinigten Armee.

Alter

Nach der Schlacht stiftete Zbigniew von Goblinic seiner Heimatstadt eine Pfarrkiche und ließ sich sein Schloß ausbauen. Die Stadt erlebte schnell eine Blütezeit, in der sie sich durch die geschickte Politik Zbigniews auch territorial erweiterte. 1416 heiratete er die 15 Jahre alte gorsische Landadlige Sybilla von Grachowie, mit der er 14 Kinder zeugte. Sein ältester Sohn war Gollub von Goblinic.

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