Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Zawisza Czarny

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/kefk/w/images/e/eb/Zawisza_Czarny_z_Garbowa.JPG': No such file or directory.
Zawisza Czarny auf dem Gemälde "Die Schlacht bei Tannenberg" (von Jan Matejko)
Das Adelswappen des Zawisza Czarny, Wappengemeinschaft Sulima
Das Adelswappen des Zawisza Czarny, Wappengemeinschaft Sulima

Zawisza Czarny, deutsch Sawischa der Schwarze (* 1379 in Stary Garbów, Polen; † 12. Juni 1428 in Golubac, Serbien) war ein berühmter polnischer Ritter zu Anfang des 14. Jahrhunderts.

Leben

Zawisza Czarny ist vor allem wegen der Schlacht bei Tannenberg bekannt. Die Legende weiß dazu folgendes: Als dort aus dem Blickfeld der Kämpfenden die Fahne des polnischen Königreichs verschwunden war und daher die Polen in Panik gerieten und die Flucht ergriffen, sangen Deutschordensritter ihr Triumphlied: "Christ ist erstanden". Diese vorübergehende Entspannung bei den Ordenstruppen machte es somit den Polen möglich, die Fahne wieder an sich zu bringen, eine Heldentat", die Zawisza Czarny zugeschrieben wurde.

Als ein Delegierter des Königs Wladyslaw II. Jagiello hielt er sich auf den europäischen Königshöfen auf, wo er an vielen Ritterturnieren teilnahm. Er besiegte unter anderem einen der stärksten spanischen Ritter, Johannes von Aragon.

Als Teilnehmer einer polnischen Delegation schickte ihn König Wladyslaw II. Jagiello zum Konzil von Konstanz 1414.

Er nahm 1428 am Kreuzzug Königs Sigismund von Luxemburg gegen die Osmanen teil. Während der Überfahrt über die Donau wurde das ungarische Heer jedoch am 12. Juni 1428 überfallen und der König wurde der Legende nach allein dank des Opfermuts von Zawisza gerettet. Zawisza selbst war mit der von ihm angeführten Armee auf dem rechten Ufer der Donau geblieben, weil er versprochen hatte, sich nicht zurückzuziehen (daher kommt das polnische Sprichwort "sich wie auf den Zawisza verlassen"). Da Zawisza und seine Armee sich verteidigen mussten, konnten sie nicht über die Donau übersetzen. Zwar schickte der ungarische König, der schon auf dem linken Ufer in Sicherheit war, dem Zawisza ein Boot, aber dieser blieb auf dem rechten Ufer, um die Nachhut von Sigismunds Armee zu schützen.

Sein Kopf wurde dem türkischen Sultan gebracht, den Körper haben die Rasziener, so nannte man die Serben im Mittelalter, beerdigt.

Nach ihm wurden einige polnische Sportvereine benannt, der bekannteste ist Zawisza Bydgoszcz.

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Zawisza_Czarny, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge