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Zapfendorf
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Zapfendorf.png |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberfranken | |
| Landkreis: | Bamberg | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 4′ N, 11° 34′ O50° 4′ N, 11° 34′ O | |
| Höhe: | 248 m ü. NN | |
| Fläche: | 30,55 km² | |
| Einwohner: | 5062 (29. Juni 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 166 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96199 | |
| Vorwahl: | 09547 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 4 71 214 | |
| Gemeindegliederung: | 9 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Herrngasse 1 96199 Zapfendorf | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Josef Martin | |
| Lage der Gemeinde Zapfendorf im Landkreis Bamberg | ||
| Bild:Zapfendorf.png | ||
Zapfendorf ist ein Markt am nördlichen Rand des oberfränkischen Landkreises Bamberg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Durch die Lage an einem Transportweg entlang des Mains von Osten nach Westen sowie von Thüringen nach Bayern war Zapfendorf im Maintal stets Durchgangsstation. Auf dem Main transportierten Flößer Holz aus dem Frankenwald zum Rhein und sogar bis nach Rotterdam.
Gemeindeteile mit ihren Einwohnerzahlen
Unterleiterbach 630 , Oberleiterbach 254, Reuthlos 93, Kirchschletten 113, Oberoberndorf 97, Roth 68, Sassendorf 269, Lauf 689 und Weihersmühle 7. (Stand: 30. Juni 2005).
Geschichte
Der Ort war bereits in der Frühgeschichte besiedelt, wie Funde aus der Bronzezeit belegen. Zapfendorf wird im Jahr 904 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Name geht zurück auf »Zapfo«, d. h. Dorf des Zapf und bezieht sich also wohl auf einen zapfenden Wirt. Ursprüngliche Herren waren die Meranier, ihnen folgten die Truhendinger. Diese verkauften den Ort im Jahr 1390 an das Hochstift Bamberg. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern.
Am 1. April 1945 wurde ein in Zapfendorf abgestellter Munitionszug von Tieffliegern bombardiert. Bis auf einzelne Häuser wurde der Ort durch brennende Teile dieses Zuges völlig zerstört.
1955 wurde Zapfendorf die Bezeichnung Markt verliehen. 1972 wurden die Orte Lauf, Oberleiterbach, Kirchschletten, Sassendorf, Reuthlos, Roth und Oberoberndorf, 1978 Unterleiterbach eingemeindet. Heute ist der Ort in der Region Oberfranken-West als Kleinzentrum eingestuft.
Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Geteilt von Rot und Gold; oben zwei wachsende, schräg gekreuzte goldene Gewandnadeln, unten ein wachsender rotbewehrter, mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter schwarzer Löwe
Ansässige Unternehmen
In Zapfendorf befindet sich das Werk IV der Bayerischen Milchindustrie eGmbH (oder kurz BMI), die 1952 mit dem Ziel gegründet wurde, die überschüssigen Magermilchmengen zu verarbeiten und zu vermarkten.
Auf dem Gebiet von Zapfendorf gibt es derzeit noch eine Brauerei, die Brauerei Hennemann im Ortsteil Unterleiterbach. Bis vor wenigen Jahren hat auch noch die Brauerei Drei Kronen in Zapfendorf direkt gebraut. In Unterleiterbach gab es bis Mitte der 1990er Jahre noch eine zweite Brauerei, die Brauerei Mahkorn.
Sehenswürdigkeiten
Im Markt Zapfendorf gibt es folgende Sehenswürdigkeiten:
- die Valentinskapelle von Johann Jakob Michael Küchel
- das Schloss in Unterleiterbach
- die St.-Laurentius-Kirche in Oberleiterbach mit der Grabstätte des Einsiedlers Ivo Hennemann, von 1859 bis 1897 Eremit auf dem Staffelberg (Landkreis Lichtenfels) und Freund des Dichters Joseph Viktor von Scheffel
- das Kloster Maria-Frieden in Kirchschletten
- Oberleiterbach mit seinen schönen Fachwerkhäusern gewann im Jahr 1977 beim Bundeswettberwerb Unser Dorf soll schöner werden die Goldmedaille
- Das 'Top Act' Zapfendorf: einer der bekanntesten Gothic-Clubs in Franken
Logo des Aquarena-Schwimmbads |
ZapfendorfBad.jpg
Sprungturm |
Rutsche |
Becken |
Weblinks
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