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Siku (Panflöte)
Aus Kefk.
Siku, Sicu oder auch Zampoña (span.) in deutsch auch Zamponia genannt, ist eine Panflöte aus den Anden. Sie besteht aus zwei oder mehr geraden Reihen von Röhrchen, die meist kunstvoll durch Fäden miteinander verbunden sind.
Die aus Schilf gebauten Röhrchen erzeugt einen Ton, welche bei diesem Instrument einen sehr "hauchigen" Charakter geben, die Frequenz weist also sehr viele Nebentöne und "Geräusche" auf. Durch Überblasen werden die natürlichen Obertöne erzeugt. Im Gegensatz zur rumänischen Nai werden die Röhren einzeln und nicht glissando geblasen.
Die Siku besteht aus zwei Reihen, welche einzeln oder zusammengehalten (Doppelreihe) gespielt werden. Dabei sind auf jeder Reihe nur einzelne Töne der pentatonischen Tonreihe spielbar, die beim Zusammenführen beider Reihen eine vollständige pentatonische Tonreihe ergeben. Bei verschiedenen Musikgruppen wird auch heute noch teilweise jede Reihe durch verschiedene Musiker gespielt, die somit entsprechend der Melodie abwechselnd die Einzeltöne spielen. Die beiden Reihen werden auch als weiblich und männlich bezeichnet.
Moderne Sikus weisen häufig die Spielbarkeit der acht Noten einer Dur-Oktave auf, bzw. teilweise sogar der gesamten Chromatik (12 Noten).
Die Siku gibt es in verschiedenen Größen, womit insgesamt ein größerer Tonumfang erreicht wird. Die größeren Instrumente benötigen allerdings eine starke Lunge, daher werden die Reihen oft auf mehrere Spieler verteilt, was ein interessantes Zusammenspiel ergibt.
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