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Zampa (Hérold)

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Zampa oder La Fiancée de marbre ist der Titel einer Oper von Louis Hérold von 1831.

Inhalt

Zampa ist ein Pirat, der vor langen Jahren ein Mädchen namens Alice Manfredi ruiniert und verlassen hat. Alices hat sich später der reiche Kaufmann Lugano angenommen. Nach ihrem Tod hat Lugano ein Marmorstandbild Alices errichten lassen, das wie ein Heiligenbild verehrt wird. Als Luganos Tochter Camilla im Begriff ist, ihren Wunschpartner Alfonso de Monza zu heiraten, kommt Zampa dazwischen und fordert ihre Hand. Nach langem Zögern willigt Camilla, deren Vater sich in Zampas Hand befindet, ein, doch während der Hochzeitsfeierlichkeiten greift die in Marmor verewigte Alice ein: Zampa wird in die Unterwelt verbannt und Camilla kann Monza heiraten.

Rezeption

Zampa gehört zu den bekannteren Werken Hérolds, die Ouvertüre wird relativ häufig gespielt. Der Vergleich mit Don Giovanni freilich ist kaum gerechtfertigt. 2005 wurde die Oper im Stadttheater Gießen wieder aufgeführt.

Möglicherweise hat der Pferdename Zampa in Thomas Manns Novelle Wälsungenblut etwas mit Hérolds Oper zu tun. Es kann jedoch auch sein, dass Mann durch Nestroys Zampa der Tagedieb oder die Braut von Gyps oder auf ganz anderen Wegen auf diesen Namen gekommen ist.

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