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Zagwe-Dynastie

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Die Zagwe-Dynastie bedeutet übersetzt „Die Dynastie der Agaw“. Sie beherrschte Äthiopien vom Ende des Königreichs von Axum bis 1270, als Yekuno Amlak den letzten Zagwe-König im Kampf besiegte und tötete. Sein bekanntester König war Gebra Maskal Lalibela, welcher die Felsenkirchen von Lalibela bauen ließ.

Der äthiopische Historiker Tadesse Tamrat behauptet, dass im Gegensatz zu der Praxis von späteren Herrschern über Äthiopien unter der Zagwe Dynastie (nach den Erbschaftsregeln der Agaw) der Bruder des Königs der Thronfolger war.

Geschichte

Die Zagwe-Dynastie kam aus einer christlichen fürstlichen Familie der Agaw. Sie verlegten die Hauptstadt von Axum nach Roha in Lasta.

Die Anzahl von Könige, die zu dieser Dynastie gehören, ist unbestimmt: äthiopische Listen liefern von fünf bis 16 Namen für die Könige, welche dieser Dynastie angehörten. Übereinstimmend wird König Mara Takla Haymanot, Schwiegersohn vom letzten König von Axum, Dil Na'od, als Gründer benannt. Der Name des letzten Königs dieser Dynastie ging jedoch verloren. Alte erhalten gebliebene Chroniken und mündliche Überlieferungen nennen ihn Za-Ilmaknun, was eindeutig ein Pseudonym ist (Taddesse Tamrat übersetzt ihn als „der Unbekannte, der Verborgene“). Verwendet wurde dieser Name kurz nach Ende seiner Herrschaft von der Solomonischen Dynastie und war wohl ein Akt des Damnatio memoriae. Taddesse Tamrat glaubt, dass dieser letzte Herrscher tatsächlich Yetbarak hieß.

Literatur

  • Taddesse Tamrat. "The Legacy of Aksum and Adafa" in Church and State in Ethiopia. Oxford: Clarendon Press, 1972
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