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Żagań

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Żagań
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|155px|Żagań auf der Karte von Polen
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px|Żagań]]
Żagań
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Lebus
Landkreis: Żagań
Fläche: 39,92 km²
Geographische Lage: Koordinaten: 51° 37' N, 15° 19' O51° 37' N, 15° 19' O
Höhe: 100 m n.p.m
Einwohner: 26.665 (31. Dez. 2004)
Postleitzahl: 68-100 bis 68-103
Telefonvorwahl: (+48) 68
Kfz-Kennzeichen: FZG
Wirtschaft & Verkehr
Straße: Zielona GóraJelenia Góra
Schienenweg: BerlinBreslau
Nächster int. Flughafen: Flughafen Breslau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Sławomir Kowal
Adresse: pl. Słowiański 17
68-100 Żagań
Webpräsenz: www.um.zagan.pl
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Żagań [ˈʒagaɲ] (deutsch Sagan) ist eine Stadt in Polen und liegt in der Woiwodschaft Lebus, deren südlicher Teil einschließlich Sagan historisch zu Niederschlesien gehört. Sie liegt am Fluss Bober ungefähr in der Mitte zwischen Cottbus und Breslau. Sagan hat rund 26.700 Einwohner. Sehenswert ist das Saganer Schloss, das um 1670 im Barockstil errichtet wurde. Bei der Stadt befinden sich große Truppenübungsplätze und Kasernen mit dem Kommando der 11. Panzerdivision der Polnischen Streitkräfte "König Jan III. Sobieski".

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bild:Zagan-palac.jpg
Das Wallensteinsche Schloss

Sagan wurde 1202 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt um 1285 Stadtrecht. Die Stadt war lange Zeit Regierungssitz eines schlesischen Teilfürstentums. Nachdem der Ort seit 1252 zum Herzogtum Glogau gehörte, war es von 1413 bis 1472 Sitz eines selbständigen Fürstentums des Herrschergeschlechts der Piasten.

Das 1284 gegründete Augustiner-Chorherrenstift war im späten Mittelalter ein kultureller Mittelpunkt der Region. Die Wirtschaft Sagans war geprägt von Tuchmacherei, Bierbrauerei und Eisenhandel.

1472 verkaufte der Hans von Sagan Fürstentum und Stadt an die Wettiner. Unter Herzog Heinrich dem Frommen (1539–1541) breitete sich die Reformation ungehindert aus. Kurfürst Moritz überließ Sagan 1549 dem böhmischen König Ferdinand I.

1627 gelangte Albrecht von Wallenstein in den Besitz der Stadt. Auf Einladung Wallensteins wirkte 1627 bis 1630 der Astronom und Mathematiker Johannes Kepler in Sagan. 1646 erwarb es Wenzel Eusebius von Lobkowicz; dieser ließ später das Schloss nach Plänen des italienischen Architekten Antonio della Porta neu bauen.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde unweit der Stadt das Stalag Luft III eingerichtet, in welchem zeitweilig 10.000 Gefangene lebten. Am 24. März 1944 flüchteten 76 alliierte Gefangene durch einen 110 m langen und 10 m tiefen Tunnel in die Freiheit. Die letzten Fliehenden wurden jedoch schon am Tunnelausgang wieder gefangen. Nur 3 Männern gelang die Flucht. Das Ereignis wurde später in Gesprengte Ketten verfilmt.

Landgemeinde

Die Stadt Żagań ist Verwaltungssitz der Landgemeinde Żagań, gehört ihr aber als eigenständige Stadtgemeinde nicht an. Die Landgemeinde zählt auf einer Fläche von 281,11 km² 7.012 Einwohner (30. Juni 2004) und gliedert sich in 23 Ortsteile:

  • Bożnów
  • Bukowina Bobrzańska
  • Chrobrów
  • Dzietrzychowice
  • Marysin
  • Gorzupia
  • Gorzupia Dolna
  • Dybów
  • Jelenin
  • Łozy
  • Miodniaca
  • Gryżyce
  • Nieradza
  • Kocin
  • Pożarów
  • Rudawica
  • Pruszków
  • Stara Kopernia
  • Stary Żagań
  • Tomaszowo
  • Trzebów
  • Pruszków
  • Dobre nad Kwisą

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

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Modell des Stalag Luft III im Museum von Żagań

Literatur

  • Adamek Katarzyna und Świątek, Marian Ryszard: Żagań znany i nieznany. Żagań 2002
  • Bein, Werner (Hrsg.): Sagan und Sprottau in der schlesischen Geschichte. Würzburg 1992
  • Worbs, Johann Gottlob: Geschichte des Herzogtums Sagan (1795). Neu hrsg. mit Bildern, Berichtigungen u. Erläuterungen versehen von Georg Feilhauer u. Max Krüger. Sagan 1930

Weblinks

Persönliche Werkzeuge