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Zabergäubahn

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Zabergäubahn
Bild:BSicon STR.svg Frankenbahn von Würzburg
Bild:BSicon BHF.svg 0,0 Lauffen (Neckar)
Bild:BSicon xABZlf.svg Frankenbahn nach Stuttgart
Bild:BSicon exHST.svg 2,8 Hausen (Zaber)


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Bild:BSicon exBHF.svg 5,2 Meimsheim


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Bild:BSicon exBHF.svg 7,4 Brackenheim


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Bild:BSicon exBHF.svg 10,2 Frauenzimmern-Cleebronn


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Bild:BSicon exBHF.svg 11,8 Güglingen


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Bild:BSicon exHST.svg 12,2 Güglingen-Eibensbach


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Bild:BSicon exBHF.svg 14,5 Pfaffenhofen (Württ)


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Bild:BSicon exHST.svg 16,2 Weiler (Zaber)


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Bild:BSicon exBHF.svg 17,8 Zaberfeld


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Bild:BSicon exKBFe.svg 20,3 Leonbronn


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Bild:Bahnhof Brackenheim 20061118.jpg
Bahnhofsgebäude von Brackenheim (November 2006), die Leitplanke bildete die Bahnsteigkante
Bild:Bahnhof Gueglingen 20061118.jpg
Bahnhofsgebäude von Güglingen (November 2006)

Die Zabergäubahn war eine 20,3 km lange Nebenbahn von Lauffen am Neckar nach Leonbronn, die durch die gleichnamige Landschaft des Zabergäu führte. Als Stichbahn zweigte sie in Lauffen von der Frankenbahn ab. Ursprünglich als Schmalspurbahn erbaut, wurde die Strecke in den 1960er Jahren auf Normalspur umgebaut. Im Kursbuch führte sie zuletzt die Nummer 781.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 28. August 1896 eröffneten die Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen (KWStE) den Betrieb auf der Schmalspurbahn mit einer Spurweite von 750mm von Lauffen am Neckar bis Güglingen. Im April 1901 wurde dann mit den Bauarbeiten für die Verlängerung der Strecke bis Leonbronn begonnen, so dass diese Verlängerung am 18. Oktober 1901 eröffnet werden konnte.

Der kleine Ort Leonbronn sollte allerdings nicht Endstation der Bahnlinie bleiben. Statt dessen wünschten auch die weiter östlich gelegenen Orte Sternenfels, Kürnbach, Oberderdingen, Großvillars und Knittlingen einen Bahnanschluss, der das Zabergäu mit Bretten verbunden hätte. Die Stadt Bretten wiederum lag verkehrsgünstig an der Kreuzung der Württembergischen Westbahn Stuttgart–Bruchsal mit der Kraichgaubahn Karlsruhe–Heilbronn. Schlussendlich befand aber die KWStE eine östliche Verlängerung für nicht rentabel. Dafür begann die Badische Staatseisenbahnen noch nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Bau einer Normalspur-Nebenbahn von Bretten nach Kürnbach. Da die Deutsche Reichsbahn, die 1920 Nachfolger der Badischen Staatseisenbahnen wurde, andere Prioritäten hatte, wurde der Bau eingestellt. Aus diesem Grund gibt es in Knittlingen ein Bahnhofsgebäude, das seine ursprünglich geplante Funktion bis heute nie erfüllt hat.

Die die Schmalspurbahn in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr den modernen Anforderungen entsprach, richtete die Deutsche Bundesbahn bereits ab 1954 einen parallelen Busverkehr ein und dünnte den Fahrplan der Personenzüge entsprechend aus. Am 20. Juni 1959 kam es dabei zu einem sehr schweren Unfall mit 45 Todesopfern, als ein voll besetzter Bahnbus bei Lauffen auf einem Bahnübergang der Frankenbahn von einem Zug erfasst und 400 m mitgeschleift wurde. In Folge dessen gründeten die Anliegergemeinden und die heimische Wirtschaft die „Aktionsgemeinschaft Zabergäu“, die eine Rückverlagerung des Verkehrs, die Modernisierung der Strecke und die Umspurung durchsetzen konnte. Die Umbaumaßnahmen fanden etappenweise zwischen dem 3. Mai 1964 und dem 25. Juli 1965 statt. Durch den Umbau mit der gleichzeitigen Beseitigung vieler Bahnübergänge konnte die Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h auf 60 km/h erhöht werden, dadurch verkürzte sich die Reisezeit zwischen den Endpunkten von 69 auf 35 Minuten.

Am 25. Juli 1986 wurde der Personenverkehr eingestellt, 1995 auch der Güterverkehr. Seitdem ist die Gleisverbindung zum Lauffener Bahnhof unterbrochen und die Strecke offiziell stillgelegt.

Zukunft

Entsprechend der momentanen (2005) Planung soll der Betrieb auf der Zabergäubahn zwischen Lauffen und Zaberfeld bis spätestens 2011 als Bestandteil des Heilbronner Stadtbahnnetzes wieder aufgenommen werden. Nach einem Pressebericht vom Juli 2006 ist dies aber wieder fraglich.[1] Die Strecke müsste im Gegensatz zu den anderen einbezogenen Teilstücken komplett elektrifiziert werden. Die meisten gleisebenen Übergänge wurden zwischenzeitlich asphaltiert, was ebenfalls rückgängig gemacht werden müsste. Selbst bei gesicherter Finanzierung verbliebe bis zum angestrebten Termin zu wenig Zeit.

Quellen

  1. Thomas Dorn: Die Stadtbahn ins Zabergäu ist derzeit nicht zu bezahlen. In: Heilbronner Stimme vom 11. Juli 2006, S. 30.

Literatur

  • Hans-Joachim Knupfer, Josef Högemann: Bottwar- und Zabergäubahn. Kenning, Nordhorn 1992, ISBN 3-9275-8707-9
  • Hans-Wolfgang Scharf: Die Eisenbahn im Kraichgau. Eisenbahngeschichte zwischen Rhein und Neckar. EK-Verlag, Freiburg 2006, ISBN 3-8825-5769-9

Film

Weblinks

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