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Z (Film)

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Filmdaten
Deutscher Titel: Z
Originaltitel: Z
Produktionsland: Frankreich, Algerien
Erscheinungsjahr: 1969
Länge (PAL-DVD): 127 Minuten
Originalsprache: Französisch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Constantin Costa-Gavras
Drehbuch: Constantin Costa-Gavras
Jorge Semprún
Produktion: Jacques Perrin
Ahmed Rachedi
Eric Schlumberger
Philippe d'Argila
Musik: Mikis Theodorakis
Kamera: Raoul Coutard
Schnitt: Francoise Bonnot
Besetzung

Z ist ein französisch-algerischer Spielfilm aus dem Jahr 1969 nach der gleichnamigen Romanvorlage von Vassilis Vassilikos. Er gilt als ein genrebildender Klassiker des politisch engagierten Kinos (vgl. Politthriller).

Inhaltsverzeichnis

Handlung

In einem nicht namentlich genannten Staat, in dem Militär und Königshaus herrschen und die Demokratie immer mehr verloren geht, wird Opposition als „kommunistischer Mehltau“ nur widerwillig geduldet.

Als eine pazifistische Oppositionsgruppe eine Veranstaltung mit dem Universitätsprofessor, Abgeordneten und NATO-Kritiker Z durchführen will, werden dieser Veranstaltung zunächst Steine in den Weg gelegt, der Politiker Z wird am Ende der Veranstaltung unter den Augen der Polizei ermordet.

Polizei und Militärs versuchen den Mord als Unfall darzustellen, mit den Ermittlungen wird ein junger Untersuchungsrichter beauftragt, von dem erwartet wird, dieses Ergebnis zu bestätigen.

Hintergrund

Im Vorspann des Films heißt es: „Übereinstimmung mit Personen und wahren Ereignissen ist gewollt“; der Hintergrund ist offensichtlich Griechenland kurz vor dem Beginn der Militärdiktatur 1967.

Der Tatsachenroman »Z« von Vassilis Vassilikos handelt vom Mord an dem linken Oppositionspoliker Grigoris Lambrakis in Saloniki (Griechenland) am 25. Mai 1963 und dem darauffolgenden Prozess, der sich bis 1966 hinzog. Die Ereignisse gingen als „Lambrakis-Affäre“ in die Geschichte ein.

Der unerschrockene Ermittlungsrichter, Christos Sartsetakis, wurde in den 1980er-Jahren griechischer Staatspräsident.

Als sich Constantin Costa-Gavras, bewegt von dem menschlichen und politischen Skandal in seinem Heimatland, an die Arbeit zu seinem Film machte, wollte aus Angst zunächst niemand dieses gewagte Projekt unterstützen. Schließlich gründete der Schauspieler Jacques Perrin, der in »Z« die Rolle des engagierten Journalisten spielt, eine eigene Produktionsfirma, um die Entstehung des Films zu ermöglichen. Weitere Unterstützung fand Costa-Gavras bei Yves Montand, Jean-Louis Trintignant, Irène Papas und anderen hochkarätigen Schauspielern, die für die Umsetzung des wichtigen Filmstoffs auf den Großteil ihrer Gage verzichteten.

Wie vom Erzähler am Schluss zu hören (und im Abspann zu lesen) verboten die Militärs zugleich Männern das Tragen langer Haare; Mini-Röcke; Sophokles; Tolstoi; Euripides; das Gläserwerfen nach Trinksprüchen; Arbeitskämpfe bzw. Streiks; Aristophanes; Ionesco; Sartre; Albee; Pinter; Pressefreiheit; Soziologie; Beckett; Dostojewski; Pop-Musik; moderne Mathematik und den [Gebrauch des] Buchstaben[s] »Z«, der im Griechischen: „Er lebt!“ bedeutet – von den Lambrakis-Anhängern nach dem Mord immer wieder als Losung (Parole) benutzt.

Auszeichnungen

Literatur

Weblinks

Wikipedia
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