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Złoty Stok
Aus Kefk.
| Złoty Stok / Reichenstein | |||||||||||||
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| Basisdaten | |||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | ||||||||||||
| Woiwodschaft: | Niederschlesien | ||||||||||||
| Landkreis: | Ząbkowice Śląskie | ||||||||||||
| Fläche: | 7,73 km² | ||||||||||||
| Geographische Lage: | Koordinaten: 50° 26' N, 16° 52' O50° 26' N, 16° 52' O | ||||||||||||
| Höhe: | 348 m n.p.m | ||||||||||||
| Einwohner: | 2.972 (31.12.2004) | ||||||||||||
| Postleitzahl: | 57-250 | ||||||||||||
| Telefonvorwahl: | (+48) 74 | ||||||||||||
| Kfz-Kennzeichen: | DZA
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| Wirtschaft & Verkehr | |||||||||||||
| Zweige: | Kunststoffindustrie – Farbenindustrie | ||||||||||||
| Straße: | Kłodzko–Nysa | ||||||||||||
| Schienenweg: | Oppeln–Kłodzko | ||||||||||||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Breslau | ||||||||||||
| Gemeinde | |||||||||||||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | ||||||||||||
| Gemeindegliederung: | 6 Ortschaften | ||||||||||||
| Fläche: | 75,63 km² | ||||||||||||
| Einwohner: | 5.029 (14.11.2005) | ||||||||||||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||||||||||||
| Bürgermeister: | Stanisław Gołębiowski | ||||||||||||
| Adresse: | Rynek 22 57-250 Złoty Stok | ||||||||||||
| Webpräsenz: | www.zlotystok.pl | ||||||||||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Z%C5%82oty_Stok, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Złoty Stok (deutsch: Reichenstein in Schlesien) ist eine polnische Stadt, am Nordrand des Reichensteiner Gebirges (Złote Góry) unmittelbar an der Grenze zu Tschechien gelegen, im Kreis Ząbkowice Śląskie der Woiwodschaft Niederschlesien mit etwa 5.000 Einwohnern.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Auf dem Gebiet der heutigen Stadt befanden sich zahlreiche Goldvorkommen und bereits im 10. Jahrhundert soll eine erste Siedlung entstanden sein. 1334 erhielt der Ort das Stadtrecht. Eine Kirche ist bereits 1217 nachweisbar. Zunächst im Besitz des Klosters Kamenz, gehörte Reichenstein in der Folgezeit verschiedenen lokalen Herren. Seine Blütezeit erlebte die Stadt im 16. Jahrhundert, da hier zahlreiche Gruben und Stollen betrieben wurden, die den reichsten Geschlechtern Europas wie den Fuggern und den oberungarischen Magnaten der Thurzós gehörten. Der bekannteste Schacht war der so genannte „Goldene Esel“. Verschiedene Bergwerksunglücke und illegale Grabungen beschädigten den Ruf der Stadt, so dass der Abbau im 17. Jahrhundert vorübergehend eingestellt werden musste. Gegen Ende dieses Jahrhunderts begann dafür die Ausbeutung der Arsenik-Vorkommen.
Nach der Eroberung Schlesiens durch Preußen wurde der darniederliegende Bergbau wieder aufgenommen und Reichenstein wurde am 31. März 1769 zum ersten Sitz des neuerrichteten schlesischen Oberbergamtes, das wegen des Kartoffelkrieges am 7. September 1778 nach Reichenbach und schließlich am 24. Juni 1779 von dort nach Breslau verlegt wurde. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich verschiedenartige Industrie, der Anschluss an das Bahnnetz erfolgte im Jahre 1900. Die meisten Einwohner waren katholisch. 1945 wurden sie nach dem Einmarsch der Roten Armee und der Übergabe an die polnische Verwaltung vertrieben. Die Stadt erhielt den neuen Namen Złoty Stok (wörtlich: Goldener Hang).
Sehenswürdigkeiten
- Muzeum Górnictwa i Hutnictwa Złota (Bergbau- und Goldabbaumuseum, unterirdisch)
- Katholische Pfarrkirche zur unbefleckten Empfängnis Marias (1877)
- Evangelische San-Salvator-Stadtpfarrkirche (1513–1517)
- Patrizierhäuser am Marktplatz, darunter Haus Nr. 20, das den Fuggern gehörte
- Ehemalige Münze und Gebäude des Schlesischen Oberbergamtes
Gemeinde
Zur Gemeinde Złoty Stok gehören die Ortschaften Błotnica, Chwalisław, Laski, Mąkolno, Płonica und die Stadt Złoty Stok.
Persönlichkeiten
- Tobias Volckmar (* 1678), deutscher Organist und Komponist
Literatur
- Carl Heintze, Sammlung von Nachrichten über die Königliche freie Bergstadt Reichenstein, Breslau 1817.
- Wojciech Giźa, Złoty Stok na dawnej pocztówce, Opole 2004.
Weblinks
Bardo (Wartha) - Stadt | Ciepłowody (Tepliwoda) | Kamieniec Ząbkowicki (Kamenz) | Stoszowice (Peterwitz) | Ząbkowice Śląskie (Frankenstein) - Stadt | Ziębice (Münsterberg in Schlesien) - Stadt | Złoty Stok (Reichenstein) - Stadt
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