Ystad

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt den Ort Ystad; für die schwedische Gemeinde Ystad siehe Ystad (Gemeinde).
Ystad
Basisdaten
Provinz (län): Skåne län
Historische Provinz (landskap): Schonen
Gemeinde (kommun): Ystad
Geografische Lage: Koordinaten: 55° 25' 45" N, 13° 49' 15" O55° 25' 45" N, 13° 49' 15" O
Einwohnerzahl: 17.286 [1] (31. Dezember 2005)
Fläche: 352 Hektar
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Bahnhof Ystad

Ystad [ˈʏstɐ] oder [ˈyːˌstɑːdʰ], (deutsch veraltet Ystadt), ist eine Stadt in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen an der schwedischen Südküste. Die Stadt ist Hauptort der gleichnamigen Gemeinde.

Der Name Ystad wurde 1244 erstmals in den Lunder Annalen erwähnt, doch war das Stadtgebiet bereits früher besiedelt. Die Ursprünge der Hauptkirche der Stadt, der Marienkirche (Mariakyrka), stammen aus dem Beginn des 13. Jahrhunderts. Das 1258 gegründete Franziskanerkloster (Gråbröderklostret) St. Petri zählt zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Schweden und beherbergt heute das Stadtmuseum. In der Altstadt sind viele Fachwerkhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert erhalten. Wirtschaftliche Grundlage für den Aufschwung der Stadt bildete die Fischerei und der Handel mit Heringen, deren Vorkommen in der südlichen Ostsee im ausgehenden Mittelalter enorme Ausmaße hatte, um 1500 jedoch plötzlich drastisch abnahm.

Von Ystad zieht sich der Järavall, ein aus Steinen und Kies bestehender Landrücken, längs der Küste nach Trelleborg und Falsterbo hin. Er soll der Iöravalla sein, der in der Völuspá Vers 14 genannt wird.

Von Ystad aus bestehen Fährverbindungen zur dänischen Insel Bornholm und ins polnische Świnoujście. Ystad ist Endpunkt der Eisenbahnlinie Malmö – Ystad, über die auch Direktverbindungen nach Kopenhagen bestehen, um die Bornholmfähre an das dänische Schienennetz anzubinden. Eine weitere Eisenbahnstrecke verbindet Ystad über Tomelilla mit Simrishamn an der Ostküste Schonens.

Inhaltsverzeichnis

Ystad als Wallfahrtsort für Krimi-Fans

Ystad wurde durch die dort spielenden Kriminalromane von Henning Mankell mit Kommissar Kurt Wallander als fiktiven Protagonisten europaweit bekannt. Alle Plätze, Straßen und Restaurants, die in den Büchern erwähnt werden, existieren in der Realität, wie zum Beispiel das Wohnhaus Wallanders in der Mariagatan 10, ein schlichtes Gebäude aus rotem Backstein. Aus diesem Grunde wurde Ystad seit Beginn der 1990er Jahre zu einem beliebten Pilgerort für Mankell-Leser.

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Ystad – Bilder, Videos und/oder Audiodateien

Quellen

  1. . Tätorternas landareal, folkmängd och invånare
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