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Yrjö Väisälä

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Yrjö Väisälä (* 6. September 1891 in Kontiolahti, Finnland; † 21. Juli 1971 in Rymättylä, Finnland) war ein finnischer Astronom und Physiker.

Väisälä erlangte 1922 seinen Doktortitel und arbeitete während dieser Zeit als Vermesser und Astronom bis 1925 am Geodätischen Institut der Universität Turku. Er beschäftigte sich hier mit der Triangulation und entwickelte das Konzept der Lichtinterferenz zur Längenmessung auf größeren Entfernungen. 1925 wurde er Professor für Physik.

In seiner weiteren Laufbahn verlagerte Yrjö Väisilä sein Tätigkeitsfeld zur Meteorologie und Astronomie. Er übertrug die Methode der Triangulation auf astronomische Objekte. Väisälä gehörte zu den Gründern des Astronomischen Observatoriums der Universität Turku im Jahre 1952 und war bis zu seinem Tode dessen Direktor.

Im Laufe seiner wissenschaftlichen Arbeit entdeckte er 128 Asteroiden und 2 Kometen. Ein Mondkrater wurde aufgrund seiner Verdienste nach ihm benannt, wie auch der Asteroid (1573) Väisälä.


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