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Yokoi Shōichi

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Bild:Shoichi Yokoi.JPG
Zeichnungen in einer Bar in Guam zu den Lebensstationen Yokois

Yokoi Shōichi (横井庄一) (* 31. März 1915; † 22. September 1997) war ein Feldwebel der Armee des Japanischen Kaiserreichs, den die Nachricht von der Kapitulation Japans im Dschungel von Guam nicht erreichte. Als die Truppen unter General Douglas MacArthur die Insel erreichten, zog er sich in eine Höhle zurück und verweilte dort die nächsten 28 Jahre als eine Art moderner Robinson Crusoe allein in der Wildnis. Seine Entdeckung im Jahre 1972 führte zu großem Medienaufsehen.

Er kommentierte seine Rückkehr mit den Worten: „恥ずかしながら生きながらえて、帰ってきました。“ (hazukashinagara ikinagaraete, kaettekimashita. „Es ist mir sehr peinlich, aber ich habe überlebt und bin heimgekehrt.“) Dieser Ausspruch ist mittlerweile zum geflügelten Wort geworden, das Japaner scherzhaft verwenden, wenn sie von einer Auslandsreise zurückkehren.

Nachdem er von den Titelseiten wieder verschwunden war, heiratete er und zog sich in der Präfektur Aichi aufs Land zurück.

Im Jahr 1991 erhielt er eine Audienz bei Kaiser Akihito. Dies empfand er als größte Ehrung seines Lebens.

Siehe auch

Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Eigennamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Japanischen. Yokoi ist hier somit der Familienname, Shōichi ist der Eigenname.
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