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Yello

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Bild:Disambig-dark.svg Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Eine Beschreibung des Unternehmens gibt es unter Yello Strom.
Yello
Gründung: 1978
Genre: Elektropop
Website: http://www.yello.ch/
Gründungsmitglieder
Synthesizer: Boris Blank
Synthesizer: Carlos Perón (bis 1983)
Gesang: Dieter Meier
Aktuelle Besetzung
Gesang: Dieter Meier
Synthesizer: Boris Blank

Yello ist ein Schweizer Musiker-Duo (Dieter Meier und Boris Blank). Das Wort Yello ist ein Wortspiel von Dieter Meier und steht für „a yelled Hello“ („ein gebrülltes Hallo“).

Inhaltsverzeichnis

Bandgeschichte

Begonnen hat alles in einem Testlabor für Autos. Boris Blank und Carlos Perón treffen aufeinander – beide mit Aufnahmegeräten ausgerüstet, um Motorengeräusche aufzunehmen. Sie kommen sofort ins Gespräch und beginnen später, zusammen mit verschiedensten Geräten herumzuexperimentieren, nehmen Geräusche auf und verarbeiten diese zu Songs. Auf der Suche nach einer passenden Begleitstimme macht sie der Verkäufer eines örtlichen Plattenladens mit Dieter Meier bekannt, der zu dieser Zeit noch in einer Band namens The Assholes war.

1979 erscheint die erste Maxi auf einem Schweizer Underground-Label namens Periphery Perfume. 1980 führt sie ihr Weg in die USA, um ihre Musik verschiedenen Plattenfirmen vorzustellen. Tatsächlich sind die Label so begeistert, dass die drei Schweizer schon nach kürzester Zeit einen Plattenvertrag in den Händen halten. Zu dieser Zeit erscheinen einzelne Titel auch auf Alben des Residents-Labels Ralph Records. Bereits die zweite Veröffentlichung („Bostich“) wird zum Club-Hit. Carlos Perón verabschiedet sich 1983 nach Erscheinen von You Gotta Say Yes To Another Excess von Yello.

Inzwischen gibt es Yello schon über ein Vierteljahrhundert. Dieter Meier führt die lange Existenz der Musikformation darauf zurück, dass er nie den Drang verspürt habe, bei der Produktion immer dabei sein zu müssen oder möglichst viel selbst zu machen. Boris Blank braucht im Studio viel Freiraum und sehr viel Zeit für sich. Zwar sehen sich die beiden oft, aber nur wenig Zeit davon im Studio – dort ist Dieter Meier nur so lange, wie es absolut nötig ist.

Werk

Schon von Anfang an versteht sich Yello nicht ausschließlich als Band, sondern als Künstler-Projekt. Sie erstellten ihre Videos grundsätzlich selbst, wobei immer Dieter Meier Regie führt. In den Videoproduktionen wurden teilweise die Familienmitglieder von Dieter Meier mit eingebunden.

Die Musik von Yello wurde in vielen Filmen verwendet. Der bekannteste und am häufigsten verwendete Track ist „Oh, yeah“. So wird „Oh, yeah“ bei den Simpsons jeweils kurz angespielt, wenn Duff-Man (Maskottchen der lokalen Bierbrauerei) erscheint. Er wurde unter anderem in dem Film „Mein Partner mit der kalten Schnauze Teil 1“ in der Szene verwendet, als der Schäferhund auf die Pudeldame traf, in dem Film „Ferris macht blau“ sowie in "Das Geheimnis meines Erfolges" mit Michael J. Fox. Der Song „The Race“ diente sowohl dem TV-Sender Eurosport als auch der Musikvideosendung Formel Eins über viele Jahre hinweg als Erkennungsmelodie.

Mit ihrer Musik haben sie die Welt der elektronischen Musik entscheidend mitgestaltet. In den 1990ern veröffentlichen einige der bekanntesten Techno-DJs und -Produzenten ein gemeinsames Album mit Interpretationen alter Yello-Songs als Hommage an die beiden Pioniere. Das Remix-Album trägt den Titel Hands on Yello und beinhaltet Remixes von Cosmic Baby, Westbam, Jens Mahlstedt, Mark Spoon und Jam El Mar (Jam & Spoon), Oliver Lieb, Ilsa Gold, Hardsequencer (aka Hardy Hard), Carl Cox, Carl Craig, Moby u. a.

Noch im gleichen Jahr (1995) wurde dieses Album überarbeitet und als „Hands on Yello, The updates“ in limitierter Auflage auf den Markt gebracht. Dieses 2-CD-Album beinhaltet 14 Tracks und ist heute extrem rar und auf dem Gebrauchtmarkt sehr begehrt.

Zitate

1982 (...) stehe ich in einem Laden in Berlin, der DJ spielt ‚Bostich‘. (...) Es war eines jener Stücke, die in mir den Wunsch geweckt haben, Tanzmusik zu machen.“ (DJ Westbam)

Sie sind für mich genauso wichtig wie Kraftwerk.“ (Oliver Lieb)

The strange arrangement of music, noise, and voice accented by live percussion (of „Bostich“ and "No more Words") is pure genius“ (Carl Craig)

Diskografie

  • 1979 – I T Splash
  • 1980 – Solid Pleasure
  • 1981 – Claro Que Si
  • 1983 – You gotta say yes to another Excess
  • 1985 – Stella
  • 1986 – The new Mix in one Go
  • 1987 – One Second
  • 1988 – Flag
  • 1991 – Baby
  • 1992 – Essential Yello
  • 1994 – Zebra
  • 1995 – Essential Christmas
  • 1995 – Hands on Yello
  • 1995 – Hands On Yello - The Updates (2CDs)
  • 1997 – Pocket Universe
  • 1999 – Eccentrix Remixes
  • 1999 – Motion Picture
  • 2003 – The Eye
  • 2005 – Yello Remaster Series (Box Set 6xCD)

Weblinks

Quellen

  • Dokumentarfilm: Anka Schmid, Yello, Electro-Pop made in Switzerland, 2005
Wikipedia
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